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Was half mir?

Probleme, Erfahrungen und Berichte zum Thema Alkohol

Was half mir?

Beitragvon Jochen » 16. Sep 2009, 22:14

Wenn ich heute zurückdenke, was mir half, die Trinkerei zu überwinden, kommt einiges zusammen.

Bis etwa 12 Monate vor meinem DoS glaubte ich, meine Sauferei unter Kontrolle zu haben. Aber ich erinnere mich auch an Dinge, die mich bereits auf mein Problem hinwiesen: Es waren niemals Worte, es waren immer Taten, die mich stutzig machten - meistens wandten sich Menschen von mir ab, viele nur zeitweise (bis ich wieder halbwegs nüchtern war), andere dauerhaft. Wenn mich jemand auf meinen Alkoholkonsum direkt ansprach, wischte ich dieses Ansinnen barsch vom Tisch.

Im letzten nassen Jahr änderte sich einiges. Diskussionen darüber, meinen Alkoholkonsum einzuschränken oder gar einzustellen, ließ ich immer noch nicht zu. Nach außen hin gab ich weiterhin den kontrollierenden Alkoholgenießer. Aber in mir selbst änderte sich etwas: Ich erinnerte mich ständig an die Worte der Mahner; je heftiger die Mahnungen ausfielen, umso stärker. Ich ging erstmals in einen Alkoholiker-Chat. Dort konnte ich schauen, was ein Alkoholiker tut, wenn er meint einer zu sein. Im "richtigen" Leben konnte ich so der kontrollierende Trinker bleiben. Die Fassade konnte erstmal stehen bleiben.

Im Chat konnte ich zugeben, vielleicht ein ganz kleines bisschen ein Alkoholikerchen zu sein. Es könnte ja sein, dass es einen Zwischenweg gibt: Ich darf weitersaufen und irgendwas hilft mir über die Sucht hinweg. Ich wusste sehr wohl im tiefsten Inneren, dass ich bereits süchtig war.

"Du willst trocken werden und weiter saufen."

Das sagte ein Chatter zu mir. Ohne es wirklich zuzugeben, erkannte ich die Wahrheit in diesem Satz. Ich hatte schon öfters versucht, meine Nikotinsucht durch weniger Rauchen zu überwinden - das klappte auch nicht.

"Trink Schnaps, dann geht's schneller!"

Das war einer der Sätze, die mich heftig trafen. Als ihn mir jemand an den Kopf warf, verließ ich beleidigt den Chat. Aber der Satz blieb hängen - bis heute. Die wirklich harten, klaren Worte waren es, die mich (fast) kapitulieren ließen. Wenn diese Worte wenigstens unfreundlich gewesen wären, dann hätte ich sie schon allein deswegen zurückgewiesen. Aber nein... es waren freundliche, klare und harte Ansagen...

Dazu kam, dass meine Familie und andere Menschen, die mir nahe standen, immer mehr Distanz zu mir aufbauten, sie ließen mich los. Inzwischen habe ich gelernt, wie wichtig dieses Verhalten war und wie sehr es mir letztlich half, meine Niederlage dem Alkohol gegenüber einzugestehen. Dass ich zum Zeitpunkt meines DoS auch noch körperlich krank wurde, war dann wohl der Tropfen, der das Fass zum überlaufen brachte:

Ich war krank, einsam, schwer getroffen, schlichtweg am Ende...

Ich danke allen dafür!

Gute 24 Stunden! Jochen, Alkoholiker
Gute Freunde helfen einander.
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Jochen
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