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Wahrheit und Aufrichtigkeit

Probleme, Erfahrungen und Berichte zum Thema Alkohol

Wahrheit und Aufrichtigkeit

Beitragvon Jochen » 5. Mär 2010, 18:14

Liebe Freundinnen und Freunde,

Ich habe in den vergangenen Tagen die "Sechs Artikel von Bill" durchgelesen und mir fiel dabei die im letzten Jahr hier heftig stattfindende Diskussion um Ehrlichkeit ein. Zuerst einmal ein kleines Zitat aus dem Heft (Titel "Ehrlichkeit"):

Die Frage, wie und wann wir die Wahrheit sagen oder überhaupt besser schweigen sollten, kann uns oft den Unterschied zwischen echter Aufrichtigkeit und ihrem Gegenteil klar machen. Im neunten Schritt des AA-Programms werden wir ausdrücklich davor gewarnt, die Wahrheit zu missbrauchen: "Wir machten bei diesen Menschen alles wieder gut, wo immer es möglich war, es sei denn, wir hätten dadurch sie oder andere verletzt."
Das heißt doch ganz klar, dass wir die Wahrheit eben so gut zum Heilen wie auch zum Verwunden verwenden können.


Wir reden hier und im Chat viel miteinander, aber auch über einander. Wenn das aus freundlichen, gutgemeinten Gründen geschieht, ist das von Vorteil ("heilend") für alle. Wenn dies jedoch aus egoistischen Motiven geschieht, ohne den anderen zu respektieren, bzw. ohne diesen Menschen als Ganzes so sein zu lassen wie er ist, dann verdrehe ich dadurch die Wahrheit. Ohne es zu bemerken, sage ich fälschlicherweise, ich habe es ja aufrichtig gemeint; oberflächlich betrachtet, war ich (scheinbar) ehrlich.

Mir ist inzwischen klar, dass ich die Wahrheit oft missbraucht habe, und zwar aus hochmütigen Gedanken heraus. Dass solcherart Gebaren bei mir als Alkoholiker, der nicht mehr trinkt, besonders stark sind, ist für mich zwar erklär-, aber nicht tolerierbar. In Bill's Artikel stehen zwei Fragen, die ich mir stellen soll, um Wahrheit und Aufrichtigkeit unter einen Hut zu bekommen.

Ist es wirklich nötig, einzugreifen oder Kritik zu üben?
Bin ich sicher, weder aus Furcht, noch aus Ärger zu handeln?


So logisch mir das erscheint, habe ich doch oft ein Problem damit, mir diese Fragen überhaupt zu stellen. Und vor allem auch ehrlich zu beantworten. Ich meine jedoch, dass es der richtige Weg für mich ist.

Es grüßt Euch der Jochen, Alkoholiker
Gute Freunde helfen einander.
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