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Trocken ja Danke!

Probleme, Erfahrungen und Berichte zum Thema Alkohol

Trocken ja Danke!

Beitragvon Jutta » 16. Mai 2010, 18:08

Ich habe viel zum Thema Trockenheit gelesen, da in mir drin eine nicht aufhören wollende, unterschwellige Angst da war, es könnte vorbei sein. Vorbei sein, die herrliche trockene Zeit. "Hilfe muß her", dachte ich. Du kannst nicht ewig mit diesem Gedanken herumlaufen, oder doch?

Warum bin ich trocken? Weil ich es will. Seit wann bin ich trocken? Seit 20 Monaten, weil ich es wollte. Die Entscheidung trocken zu werden habe ich ganz bewusst getroffen, obwohl ich in dem Moment gemessene 2,45 Promille in mir hatte. Getroffen in einem Moment in dem ich betrunken war und trotzdem realisiert habe, dass der Schritt mich unter Umständen an der Rand der Existenz führen würde.

Tat er nicht. ( An dieser Stelle ein Danke an alle Chefs die auch geben und nicht nur nehmen!!)

Muß ich nun ständig diese "ANGST" mitführen? Nach vielen, wirklich vielen Stunden des Nachdenkens bin ich zu der Entscheidung gekommen:
NEIN - ich muß es nicht. Wenn ich wieder anfangen sollte zu trinken, so entscheidet das mein Kopf. Genau so wie er entschieden hat , dass ich aufhöre.
Das Trinken wird mich nicht "überfallen", "überrumpeln" oder durch ein Schnaps Pralinchen, welches ich (nicht wissend, dass es eines ist) zu mir nehme wieder beginnen. Ich werde es wollen, werde es planen und gezielt beginnen.

Also ist es nicht gut für mich diesen Gedanken, diese Angst in mir zu tragen. Ich werde mein Leben ausgeglichen, mich mögend führen, dass ist es was meine Trockenheit stabilisiert.

Paßt auf euch auf und steht zu euch selber!
Gute 24 Stunden

eure Jutta, Alkoholikerin - heute trocken
Jutta
 

Re: Trocken ja Danke!

Beitragvon Jochen » 18. Mai 2010, 08:33

Hallo, liebe Freundinnen und Freunde!

Ich bin der Jochen und Alkoholiker. Seitdem ich das sagen konnte, ohne zu stutzen, bin ich wirklich trocken. Und seitdem ich mir ganz sicher bin, dass nur ich alleine bestimme, ob ich trinke oder nicht. Es ist die Entscheidungsfreiheit, morgen wieder mit dem Trinken anzufangen - oder eben nicht, die mich bestärkt im Trocken-Bleiben. Aus dem gleichen Grund muss ich heute auch keine Angst mehr haben, rückfällig zu werden - denn wenn ich wieder mit dem Trinken anfangen möchte, dann tu' ich's! Ich bin mir allerdings im Klaren darüber, dass es dafür nur einen Grund gäbe: Mein eigener Entschluss (der nur durch meine eigene Dummheit geboren werden könnte).

Wenn ich irgendwo höre (wie vor kurzem im TV), dass jemand durch versehentliches Alkohol-Trinken oder -Essen rückfällig wurde, dann ist das lächerlich. Wenn ich jedoch WEISS, dass zum Beispiel in fast allen Marzipansorten Alkohol drin ist (auch wenn es nicht draufsteht!), dann würde ich bewusst Alkohol zu mir nehmen. Das halte ich für einen Rückfall, der schnell zurück in's Russische Roulette führt.

Euch allen gute 24 Stunden!
Gute Freunde helfen einander.
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