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Meine ersten realen Meetings

Probleme, Erfahrungen und Berichte zum Thema Alkohol

Meine ersten realen Meetings

Beitragvon Hans aa-leben » 4. Jan 2010, 14:41

Liebe Frendinnen & Freunde.

Ein neunes Jahr liegt vor uns und ich möchte mal wieder etwas von meinen Anfängen schreiben.

Meine ersten realen Meetings und wie wichtig sind Meetings noch heute für mich.

Ich hatte oft so meine Bedenken, oh ja die hatte ich und nicht nur die, ich war oft so richtig stinkig und sauer. Schon das Wort Meeting war mir am Anfang gar nicht so geheuer. Was machten die da, was wollten die von mir. Mir kam es oft so vor wie eine Gehirnwäsche. Wollte ich das überhaupt ? Da sollte ich doch alles auf den Tisch legen, ich sollte über alles reden was doch nur mich etwas anging. Zumindest empfand ich es am Anfang so.

Ich habe eine sehr lange Zeit geglaubt, nicht nur geglaubt, ich war fest davon überzeugt, daß es nur an wenigen Einzelnen in der Gruppe liegen konnte, wenn ich mal wieder den Mund nicht aufbekommen habe, um alles was mich drückte, was mich so niedergeschlagen machte, im Meeting auf den Tisch zu legen. Ich wollte ja Hilfe, doch immer nur zu meinen Bedingungen und zwar so, daß es nicht weh tat, einfach nur weich, verständnisvoll und nur für mich akzeptabel.

Erst so nach und nach habe ich gemerkt, wie mein Rucksack immer schwerer wurde. Ich nahm ja alles wieder nach dem Meeting mit nach Hause weil ich es nicht, ja es mal wieder nicht geschafft hatte, mich zu öffnen, alles ohne Angst und schämen auf den großen Meetings Tisch zu legen und Woche für Woche kam bei mir wieder etwas neues an Sorgen und Ängsten dazu.

Irgendwann wäre ich darunter zusammen gebrochen und das nur, weil ich noch allzu abhängig war von dem Verhalten und den Reaktionen anderer. Weil so vieles immer noch so schlimm weh getan hat und vor allem habe ich mich geschämt, geschämt, geschämt. Meine Frau, das heißt die Mutter meiner beiden Kinder war weg, meine Kinder wollten auch nichts mehr von mir wissen, ich war einfach nur noch alleine. Wie sollte ich das aushalten ? Ich der doch immer so erfolgreich gewesen war. War ich denn wirklich so erfolgreich ? Ich habe es sehr lange noch wirklich geglaubt.

Mir tat nicht nur das Herz weh, mir tat einfach alles weh. Wenn dann ohne Vorwarnung doch noch jemand ein liebes Wort für mich hatte, dann verstand ich überhaupt nichts mehr, es liefen nur noch die Tränen. Das war neu für mich, daß mich jemand in den Arm genommen hat, ein liebes Wort für mich hatte, nur weil ich der Hans war. Ich war es gewohnt für alles zu bezahlen und bei den Freundinnen & Freunden bekam ich alles ohne etwas dafür zu bezahlen.

Es hat noch Jahre gedauert bis ich wieder Nähe, Wärme ja auch Liebe annehmen und vor allem auch aushalten konnte, es war wirklich sau schwer für mich. Ich war doch so glaubte ich nicht irgendein Nichtsesshafter, oder jemand der Nachts auf der Bank geschlafen hat. Leider kam ich mir sehr oft noch so vor.

Genau darum hatte ich auch keine Hand mehr für mich frei für mein Leben. Ich lebte noch nicht selbst, ich wurde noch gelebt. Es hat gedauert bis ich anfangen konnte und durfte, mein Leben selber zu leben, beide Hände für mich zu brauchen

Ich durfte lernen, erleben und alles hautnah an mir selber erfahren. Die Freundinnen und Freunde haben mich einfach so lange geliebt, bis ich mich selbst wieder lieben konnte. Womit hatte ich das verdient ?? Heute kann ich nur immer wieder De-Mütig und von ganzem Herzen Danke sagen.

Wenn ich lache-lachen sie alle.
Wenn ich weine-weine ich alleine.

Glück ist das einzige, was sich verdoppelt,
wenn ich es mit anderen teile.

Euch allen gute 24 Stunden.

Hans Alkoholiker heute trocken
Hans aa-leben
 

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