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kontrolliert trinken, zum 5.

Probleme, Erfahrungen und Berichte zum Thema Alkohol

kontrolliert trinken, zum 5.

Beitragvon Jochen » 8. Feb 2011, 22:08

Liebe Freundinnen und Freunde,

ich habe gerade mal nachgeschaut: Schon viermal gab es hier im Alkoholforum dieses Thema und unzählige Male im Chat und in Meetings, hier und anderswo.

Kontrollieren heißt überwachen. Nach einer bestimmten Vorgabe soll also überwacht werden, ob der Plan eingehalten wird. Das funktioniert auch in vielen Fällen, allerdings kann es bei Alkoholmissbrauch nicht gehen. Das hat den einfachen Grund, dass für einen Alkoholiker der Beginn des Trinkens von Alkohol sehr schnell dazu führt, dass die (Eigen-)Kontrolle außer Kraft gesetzt wird. Bei einigen dauert das nur wenige Minuten, bei anderen Stunden, Tage, seltener auch Wochen. Es liegt in der Natur der Krankheit Alkoholismus, dass eben genau dieses Aufhörenkönnen nicht (mehr) funktioniert. Bei Menschen, die mit dem Alkohol umgehen können ist gar keine Kontrolle vonnöten: Der Nicht-Alkoholiker trinkt ein Glas Wein oder Bier und hört völlig ohne (Selbst-)Überwachung danach auf.

Kontrolle in Bezug auf Alkohol ist also weder für den Alkoholiker, noch für den Nicht-Alkoholiker ein Thema: Der eine KANN es nicht kontrollieren und der andere BRAUCHT es nicht kontrollieren.

Sogenanntes "Kontrolliertes Trinken" firmiert oft unter anderen Bezeichnungen: Trinken reduzieren, Ausschleichen. Natürlich ist aufgrund des Gesagten auch dies nicht möglich und führt den Alkoholkranken in mehr oder weniger kurzer Zeit ins Verderben. Mal ganz abgesehen davon, dass anfängliche scheinbare Erfolge mit großer Quälerei verbunden sind.

Ein trinkender Alkoholiker hat es verlernt, vielleicht auch unterdrückt, vernünftig und ehrlich mit anderen Menschen umzugehen. Entsprechend schwer hat er es -einmal den Entschluss gefasst, mit dem Trinken aufzuhören- Hilfe anzunehmen. Andererseits ist dies keine große Hürde, wenn ihm dieser Umstand bewusst wird - dass es ohne Hilfe nicht funktionieren kann. Wie beim sogenannten "Kontrollierten" oder "Reduzierten Trinken" wird ansonsten die Ansicht "Ich-schaffe-es-alleine" zum Problem, zur Selbstquälerei. Diese Qual wird über kurz oder lang durch einen Rückfall, oft auch durch den Wiedereinstieg in das Säuferleben beendet.

Entgiften und sofortige Annahme von Hilfe ist der einzige mir bekannte Weg aus dem nassen Leben. Der Vorsatz "Ich werde nie mehr Alkohol trinken" birgt eine große Gefahr, impliziert er doch, dass ich zukünftig keine Hilfe mehr brauche, um trocken zu bleiben. Heute nicht trinken ist ein überschaubarer Zeitraum, damit funktioniert es.

Deswegen wünsche ich Euch "nur" gute 24 Stunden.
Jochen, Alkoholiker
Gute Freunde helfen einander.
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