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Denkanstöße

Probleme, Erfahrungen und Berichte zum Thema Alkohol

Denkanstöße

Beitragvon Jutta » 8. Feb 2011, 10:51

Ich fand diese Denkanstösse im Netz und da sie einfach nur richtig sind habe ich sie 1 zu 1 hier eingestellt.


Alkoholismus ist eine Krankheit. Weil es eine Krankheit ist, gibt es keine Schuld.

Die Krankheit erfasst den ganzen Menschen - Körper, Geist und Seele.

Die Krankheit erfasst die ganze Familie. Jene, die dem Alkoholiker nahe sind, werden besonders stark beeinflusst und beeinflussen wiederum den Krankheitsverlauf.

Die Krankheit kann nicht geheilt, aber zum Stillstand gebracht werden. Ihre Schäden können kuriert werden.

Um die Krankheit zu stoppen, muss der Alkoholiker mit dem Trinken aufhören - sofort, vollständig und für immer.

Er muß seine Einstellung und sein Verhalten ändern, er muss im wahrsten Sinne des Wortes sein Leben ändern.

Die Verantwortung für diese Änderung trägt der Betroffene allein, denn nur er kann sie vornehmen.

Er schafft die Veränderung aber nicht ohne Hilfe.

Eine große Hilfe ist die liebende Fürsorge eines anderen Menschen, der genug liebt, um die Wahrheit nicht zu scheuen.

Eine andere Hilfsquelle ist eine Gruppe, in der der Alkoholiker die Erfahrung anderer hören kann, seine eigenen erzählen, und wo er ehrliche Rückmeldung bekommt.

Der Alkoholiker muß lernen, sich selbst gegenüber ehrlich zu sein, seine wahren Gefühle zu fühlen und seine Handlungen so zu sehen, wie sie wirklich sind.

Er muß lernen, auch anderen gegenüber ehrlich zu sein, zu sagen, was er fühlt, und ihnen gestatten zu sagen, was sie fühlen.

Ein wichtiger Teil der Genesung ist die Wiederherstellung des zerbrochenen Selbstwertgefühls.

Hilf Deiner Familie durch Deinen festen Willen trocken zu bleiben, wieder in ein geordnetes Leben zu kommen.

Bleibende Genesung erfordert fortgesetzte Anstrengungen des Betroffenen, und den guten Willen der Familie.

Erst bei bleibender Abstinenz erkennt man gute Freunde.

Bücher, Filme und Vorträge sind wertvolle Hilfen, um den trockenen Alkoholiker sein Wissen zu vervollständigen. Je mehr Du über Deine Krankheit weißt, um so besser kannst Du mit ihr umgehen.

Du wirst sehen, das Leben danach lohnt sich zu leben.

Scheinbar unüberwindliche Probleme werden wieder lösbar, die Seele wird wieder frei.



Allen gute 24 Stunden, jeden Tag aufs Neue

Jutta, Alkoholikerin heute trocken






Quelle: http://www.a-connect.de
Jutta
 

Re: Denkanstöße

Beitragvon Hans aa-leben » 5. Mär 2011, 12:43

Liebe Freundinnen & Freunde
Hans Alkoholiker heute trocken.

Hell und Dunkel gehören wohl zusammen.

Vorgestern noch gefeiert und gestern eine große Trauer.

Das war gestern unser Freitags-Meeting.

Alle Freundinnen & Freunde der Freitagsgruppe, die heute Abschied von unserem Freund R........ nehmen, sind zu unserem wöchentlichen Meeting erschienen. Hände drücken, Umarmungen und eine ungewohnte Stille. Sein Platz ist leer, nur das warme Licht einer Kerze leuchtet und erinnert uns alle schmerzlich daran, dass unser AA Freund R...... nicht mehr bei uns ist. Still, traurig, hilflos und noch nicht begreifend sitzen die Freundinnen & Freunde in dieser großen Runde. Lautloses Trauern in ihren Augen, ungläubiges erstauntes Fragen, ein Noch-Nicht-Verstehen, ein Noch-Nicht Begreifen können.

W A R U M ?

Ist es die Unbegreiflichkeit einer höheren Macht, ist es der Satz DEIN WILLE GESCHEHE ? der so unausgesprochen für alle hörbar geworden ist ? Die Augen der Freundinnen & Freunde fragen ohne Worte und doch so fassungslos, ungläubig, schmerzhaft, ja fast hilflos. Gibt es eine Antwort, wer kennt sie, wer hört sie, wer beantwortet sie, wer kann sie heute schon annehmen oder begreifen ? Unsichtbar halten sich alle an den Händen. Es ist so, als wenn alle näher zusammen rücken
würden, junge und weniger junge Frauen und Männer. Jeder braucht heute den Anderen, niemand möchte allein sein, jeder braucht an diesem Abend jeden. Schmerz & Trauer verbinden sie unsichtbar.

Ein großes Miteinander und Füreinander wärmt den Raum. Alle sind ergriffen und auch ein Stück weit hilflos und traurig. Sie spüren die Gnade und auch das Wunder unserer großen Gemeinschaft der Anonymen Alkoholiker, das sie heute hautnah erleben. Es ist ein Danke aller, dass sie zu dieser großen Familie gehören dürfen und nie mehr allein sein werden und es ist vor allem ein ganz besonderes demütiges´Danke und die Gewissheit, dass unser AA Freund R........ immer bei uns sein wird.

Alle halten sich am ende des Meetings an den Händen und sprechen gemeinsam den Gelassenheitsspruch.

Gott gebe mir die Gelassenheit, Dinge hinzunehmen, die ich nicht ändern kann. Den Mut Dinge zu ändern die ich ändern kann. Und die Weisheit, das eine von dem anderen zu unterscheiden.

KOMMT WIEDER ES FUNKTIONIERT

Euch allen gute 24 Stunden
Hans Alkoholiker heute trocken
Hans aa-leben
 

Re: Denkanstöße

Beitragvon Jochen » 21. Apr 2011, 21:06

Das Leben im Heute betrifft nicht nur den Alkohol.

Wenn morgen die Welt unterginge - noch heute würde ich ein Apfelbäumchen pflanzen. Das sagte einst Martin Luther. Vor wenigen Jahren war das ein Konflikt für mich: Im Heute leben und Zukunftspläne machen. Wie soll ich denn ohne Plan durchs Leben gehen? Nur auf das Heute achten, in den Tag hinein leben?

Es liegt einfach am Wert, den ich meinen Plänen beimesse. Das Morgen ist nicht unwichtig, aber ich darf nicht im Morgen leben. Wenn ich das nämlich tue, dann vergesse ich das Heute und verfange mich in den Gedankengebäuden meiner Phantasie. Es hat mir sehr geholfen, meine Zukunftsansprüche zurück zu schrauben. Ob ich in 10 oder 20 jahren gut leben kann oder nicht, ist ganz einfach heute nicht wichtig. Erst recht nicht, wenn ich morgen tot umfalle. ;)

Es reicht völlig aus, wenn ich heute eine grobe Vision habe, wie es in Zukunft weitergeht. Und wenn es nicht so weitergeht wie ich es mir vorstelle, geht es eben anders weiter.

Ich glaube, es war Thoreau, der sagte "Die Menschen machen heute heute 9 Schritte um morgen einen zu vermeiden." Das war für mich lange das Problem; es kostete mich sehr viel mehr Anstrengung, als in Wirklichkeit nötig war.

Hat das etwas mit Alkohol zu tun?
Na, und ob! Warum soll ich mich heute darum kümmern, wie ich in 2... 3... 5... 10 Jahren mit Alkohol umgehe? Ich trinke ihn in der Gegenwart nicht. Morgen und übermorgen auch nicht - aber weiter schaue ich nicht. Ich bin hier und im Meeting, nicht nur, aber auch, um nicht zu vergessen, wie es funktioniert. Würde der Mensch nicht vergessen können - er würde wahnsinnig. Was der Alkohol mit mir anrichten würde, möchte ich jedoch nicht vergessen. Auch deshalb bin ich hier.

Schöne Ostern wünscht der Jochen, Alkoholiker
Gute Freunde helfen einander.
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Re: Denkanstöße

Beitragvon Bianka » 22. Apr 2011, 05:55

Liebe Freunde,

das war immer eine Qual für mich. Es mußte alles genau geplant sein,wenns geht, 1 Jahr vorher. Ist es zeitweise auch heute noch. Ich konnte nie richtig im HEUTE leben.Seit ich das aber beim Alkohol anwende, nur heute nicht trinken, gelingt es mir in anderen Bereichen des Lebens auch immer besser.
Damit habe ich mich selber sehr unter Druck gesetzt, weil ich alles unter Kontrolle haben mußte. Jetzt kann ich schon sehr oft loslassen und sagen, mach erst mal HEUTE den Tag gut.
Und es bekommt mir sehr gut. Ich MUß nicht immer alles perfekt haben,auch wenn ich mich selber manchmal zur Ruhe zwingen muß.
Ich habe sehr oft selber erfahren müssen, das selbstgemachter Stress mich oft genug runter gezogen hat und ich das auch oft als Ausrede benutzt habe, um erst mal einen zu saufen, aber das mußte ich auch erst lernen, das es KEINEN einzigen Grund gibt, um das Trinken zu entschuldigen.

Allen Freunden hier ein tolles Osterfest!

Bianka, Alkoholikerin und trocken für HEUTE
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