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Alle Jahre wieder...

Alle Jahre wieder...

Beitragvon Jutta » 29. Nov 2010, 10:32

weihnachtet es sehr!

Allen Freunden wünschen wir einen schönen 1. Advent.

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Euer LoA Team
Jutta
 

Und schon geht das erste Türchen auf

Beitragvon Jochen » 1. Dez 2010, 21:59

Zum 1. Dezember 2010


Apfent, Apfent

von Toni Lauerer

Der Apfent ist die schönste Zeit vom Winter.
Die meisten Leute haben im Winter eine Grippe. Die ist mit Fieber.
Wir haben auch eine. Aber die ist mit Beleuchtung. Und man schreibt sie mit K.
Drei Wochen bevor das Christkindl kommt, stellt der Papa die Krippe im Wohnzimmer auf und meine kleine Schwester und ich dürfen mithelfen.
Viele Krippen sind dodal langweilig, aber die unsere nicht, weil wir haben mords tolle Figuren drin. Ich habe einmal den Josef und das Christkindl auf unseren Ofen gestellt damit sie es schön warm haben. Aber es war ihnen zu heiß.
Das Christkindl ist ganz schwarz g´wordn und den Josef hat's in lauter Trümmer zerrissn. Ein Fuß von ihm ist bis in den Plätzlteig geflogen und das war kein schöner Anblick. Meine Mama hat mich geschimpft und gesagt, daß nicht einmal die Heiligen vor meiner Blödheit sicher sind. Wenn Maria ohne Mann und ohne Kind in der Krippe herumsteht, schaut es nicht gut aus.
Aber ich habe gottseidank viele Figuren in meiner Spielkiste und der Josef ist jetzt Donald Duck. Als Christkindl wollte ich den Asterix nehmen, weil der ist als einziger so klein, dass er in den Futtertrog gepasst hätte. Da hat meine Mama gesagt, man kann doch als Christkindl keinen Asterix hernehmen, da ist ja das verbrannte Christkindl noch besser.
Es ist zwar schwarz, aber immerhin ein Christkindl. Hinter dem Christkindl stehen zwei Oxen, ein Esel, ein Nilpferd und ein Brontosaurier. Das Nilpferd und den Brontosaurier hab ich hingestellt, weil der Ox und der Esel waren mir allein zu langweilig.
Links neben dem Stall kommen gerade die Heiligen Drei Könige daher. Ein König ist dem Papa im letzten Apfent beim Putzen runtergefallen und war dodal hin. Jetzt haben wir nur noch Zwei heilige Könige und einen heiligen Batman als Ersatz.
Eigentlich wollte ich ja Vier Heilige Drei Könige, doch der Spiderman muss ja im Stall auf die depperten Schafe aufpassn. Normal haben die Heiligen Könige einen Haufen Zeug für das Christkindl dabei, nämlich Gold, Weihrauch und Pürree. Von den unseren hat einer anstatt Gold ein Kaugummipapierl dabei, das glänzt auch schön. Der andere hat eine Marlboro in der Hand, weil wir keinen Weihrauch haben. Aber die Marlboro raucht auch schön, wenn man sie anzündet. Der heilige Batman hat eine Pistole dabei. Das ist zwar kein Geschenk für das Christkindl, aber damit kann er es vor dem Saurier beschützen.
Hinter den Heiligen sind ein paar rothäutige Indianer und ein kaasiger Engel. Dem Engel ist ein Fuß abgebrochen, darum haben wir ihn auf ein Motorrad gesetzt, damit er sich leichter tut. Mit dem Motorrad kann er fahren, wenn er nicht gerade fliegt. Rechts neben dem Stall haben wir ein Rotkäppchen hingestellt. Sie hat eine Pizza und drei Weizen für die Oma dabei und reißt gerade eine Marone ab. Einen Wolf haben wir leider nicht. Dafür lurt hinter dem Baum ein Bummerl als Ersatz-Wolf hervor, mehr steht in unserer Krippe nicht.
Aber das reicht voll. Am Abend schalten wir die Lampe an und dann ist unsere Krippe erst richtig schön. Wir sitzen so herum und singen Lieder vom Apfent.
Manche gefallen mir, aber die meisten sind mir zu lusert. Mein Opa hat mit ein Gedicht vom Apfent gelernt und das geht so: "Apfent, Apfent, der Bärwurz brennt. Erst trinkst oan, dann zwoa - drei - vier, dann hauts'de mit deim Hirn an d`Tür" Obwohl das Gedicht ganz schön ist, hat die Mama g´sagt, dass ich es mir nicht merken darf.
Im Apfent wird auch gebastelt. Wir haben eine große Schüssel voll Nüsse und eine kleine voll mit Goldstaub. Darin wälzen wir die Nüsse, bis sie goldern sind und das Christkindl hängt sie später an den Christbaum. Man darf gar net fest schnaufen, weil der Goldstaub ist dodal leicht und er fliegt überall rum wenn man hineinschnauft.
Einmal hab ich vorher in den Goldstaub ein Niespulver hineingetan und wie der Papa die erste Nuss dann drin gewälzt hat, hat er einen Nieserer gmacht, dass es ihn grissn hat und sein Gsicht war goldern und die Nuss nicht. Die Mama hat ihn dann geschimpft weil er keine Beherrschung hat und sie hat gsagt, dass er sich dümmer anstellt als ein Kind. Dann war der Papa recht z´wieder und er hat nicht mehr mitgetan. Er hat nur gsagt, dass bei dem Goldstaub irgendwas net stimmt. Ich habe mich sehr gefreut, weil es war insgesamtein lustiger Apfentabend.
Kurz vor Weihnachten müssen wir unsere Wunschzettel schreiben. Meine Schwester wünscht sich meistens Puppen oder sonst ein Glump. Ich schreibe vorsichtshalber gleich mehr Sachen drauf und zum Schluss schreibe ich dem Christkindl, es soll einfach soviel kaufen, bis das Geld ausgeht. Die Mama sagt, das ist eine Unverschämtheit und irgendwann bringt mir das Christkindl gar nix mehr, weil ich nicht bescheiden bin. Aber bis jetzt habe ich immer etwas gekriegt.
Und wenn ich groß bin und ein Geld verdiene, dann kaufe ich mir selber etwas und bin auch überhaupt nicht bescheiden. Dann kann sich das Christkindl von mir aus ärgern, weil dann ist es mir wurscht.
Bis man schaut ist der Apfent vorbei und Weihnachten aus. Und mit dem restlichen Jahr geht es auch dahin. Die Geschenke sind ausgepackt und man kriegt bis Ostern nix mehr, höchstens wenn man Geburtstag hat.
Aber eins ist Gewiss: Der Apfent kommt immer wieder...
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Die zwei nächsten Türchen...

Beitragvon Jochen » 3. Dez 2010, 11:33

Zum 2. und 3. Dezember 2010


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Re: Alle Jahre wieder...

Beitragvon Jutta » 3. Dez 2010, 13:50

Danke Jochen!!
Das macht Spaß bei dem Wetter.

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Jutta
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Für den 4. Dezember

Beitragvon Jochen » 4. Dez 2010, 10:17

Zum 4. Dezember 2010


... der unvermeidliche großartige Klassiker:

www.youtube.com Video From : www.youtube.com
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5. Dezember, 2. Advent

Beitragvon Jochen » 4. Dez 2010, 17:03

Wie der Adventskranz entstand

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Der Original-Wichern-Adventskranz/ Illustration: Rauhes Haus


Kann es eine Adventszeit ohne Adventskranz geben? An den vier Sonntagen vor Weihnachten zünden wir jeden Sonntag eine weitere Kerze an. Am ersten Advent die erste, am zweiten Advent die zweite und so weiter. Einen fünften Advent gibt es nicht – nur in einem Quatschlied für die Schlafmützen unter uns, die Weihnachten verpennt haben. Je mehr Kerzen am Kranz brennen, desto näher ist Weihnachten gekommen. Das Fest, an dem die Christen die Geburt von Jesus feiern. Das Wort “Advent” kommt vom Lateinischen “adveniat” und bedeutet Ankunft. Es ist die Zeit vor der Ankunft des Jesuskindes. Und um uns – und vor allem den aufgeregten Kindern – die Wartezeit auf das Fest zu verkürzen, wurde vor über 150 Jahren in Hamburg der Adventskranz erfunden.

Den ersten Adventskranz entwickelte 1838 Johann Hinrich Wichern, ein Hamburger Pastor, der es sich zur Aufgabe gemacht hatte, mit Hilfe von reichen Spendern den armen Leuten in der reichen Hansestadt Hamburg zu helfen.

Vor allem kümmerte sich Wichern um die Straßenkinder. Kinder, die in der immer größer werdenden Stadt ohne Eltern und Zuhause aufwuchsen. Sie lebten auf den schlammigen, von Kutschen durchpflügten Straßen, suchten sich Schlafplätze unter Brücken und ihn Toreinfahrten und waren darauf angewiesen zu betteln, um etwas zu essen zu bekommen.

Wichern bot den Kindern in seinem “Rauhen Haus” ein Zuhause. In seinem Haus bekamen sie genug zu essen und zu trinken und mussten nicht mehr frieren. Als Pastor unterrichtete er sie in einigen Schulfächern und las ihnen die biblischen Geschichten vor.

In der Adventszeit 1838 stellte er den Kindern zum ersten Mal am 1. Dezember eine Kerze auf und platzierte sie auf einem Holzkranz. Am zweiten Dezember folgte die zweite Kerze, am dritten die dritte Kerze und so weiter. Die Adventssonntage bekamen größere, dickere Kerzen. Am Heiligabend war der ganze Lichterkranz fertig. Mit 20 kleinen und 4 dicken, großen Kerzen.

So entstand unser Adventskranz. Im Lauf der Zeit wanderte diese Sitte von Norddeutschland in den katholischen Süden. Mittlerweile sind die meisten Kränze – vor allem aus Platzgründen – nur noch mit vier Kerzen geschmückt. Doch in manchen Kirchen, z.B. der großen Hamburger Hauptkirche, dem “Michel”, wird in jedem Jahr ein original Wichern-Kranz aufgehängt.

Quelle: Zeit-Online, Redaktion KinderZEIT
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Das 6. Türchen geht auf: Nikolaustag!

Beitragvon Jochen » 6. Dez 2010, 12:26

Zum 6. Dezember 2010

Von einer einfachen Beziehung zu sprechen, wäre nicht ganz korrekt. Wobei die Vorbehalte eines Traditionalisten wie es Nikolaus von Myra (alias „Der Nikolaus“) gegen seinen Kollegen im Weihnachtsgeschäft, dem Weihnachtsmann, natürlich unvermeidbar scheinen: Grundsätzlich andere Berufsauffassungen scheinen eben Konflikte herauf zu beschwören. Dennoch setzte unsere Zeitung Nikolaus und Weihnachtsmann an einen Tisch und versuchte zu vermitteln. Das Gespräch protokollierte Florian Eisele.

Schön, dass Sie beide Zeit für ein Gespräch gefunden haben. Sie haben ja teils einen weiten Weg hinter sich...

Weihnachtsmann: (Stellt sein Brausegetränk ab) Ich bitte Sie, kein Problem! Ich habe doch eine Horde Rentiere, die den Turbo im Tank haben! Hohohoho! Damit bin ich in Nullkommanix vom Nordpol aus hier! Den Rest der Strecke habe ich standesgemäß in meinem beleuchteten Truck zurückgelegt. (Setzt wieder zu einem tiefen Schluck aus dem Brausegetränk an.)

Und Sie, Bischof Nikolaus?

Nikolaus: Ich bin zu Fuß gekommen, zusammen mit meinem Knecht Ruprecht.

Bis aus Myra zu Fuß?

Nikolaus: Na ja, nicht ganz. Ich habe schon seit längerer Zeit meinen Wohnsitz nach Bayern verlegt. Die Leute hier nehmen mich gerne an und haben ein Faible für Traditionen, das gefällt mir.

Jetzt steht ja Ihr großer Tag an, heute ist Nikolaustag...

Nikolaus: Eine Freude für mich. Die gerechten und braven Kinder erhalten Geschenke, die unartigen einen Tadel.

Weihnachtsmann: Von mir aus könnten alle einen Kasten Brause bekommen! Hohoho! (Nikolaus schüttelt den Kopf).

Eigentlich sind ihre Zuständigkeiten klar: Der 6. Dezember ist Nikolaustag, während am 24. die Arbeit des Weihnachtsmannes beginnt. Stört es Sie, dass Sie trotzdem so oft verwechselt werden?

Weihnachtsmann: Was heißt hier „verwechseln“? Die Leute glauben, dass ich er bin und auch am 6. Dezember arbeite! Aber das nur am Rande. Stört dich das etwa, Niko?

Nikolaus: Um ehrlich zu sein: Ja! genau genommen hat der Herr, der hier am Tisch mit seinen Brausegtränken diese hässlichen Ränder verursacht, auch nichts mit Weihnachten zu tun! Ich nenne das Kulturimperialismus in seiner ausgeklügeltsten Form! (Knecht Ruprecht legt beschwichtigend die Hand auf die Schulter vom Nikolaus, der sich nur langsam wieder fasst.)

Weihnachtsmann: Hohohoho! Wer wird denn gleich in die Luft gehen? Ich nehme dir doch nichts weg - du hast einfach nur eine katastrophale Presseabteilung. Läufst rum in deinen zerschundenen Sachen und macht einen auf moralisch. Das wär aber noch nicht mal am Schlimmsten, aber diesen grimmigen Typen (er deutet auf Knecht Ruprecht) die ganze Zeit mit sich rum zu schleppen - kein Wunder, dass die Kinder mich lieben!

Nikolaus: Ich halte mich eben an Traditionen - bei dir geht’s doch nur um die Show! Da genügt ja ein Blick auf deinen überdimensionierten Weihnachstruck. Dabei hast du nicht mal einen Führerschein für die Kiste! Das Einzige, was du mit Brummifahrern gemein hast, ist dass du ständig einen Koffeinrausch hast!

Weihnachtsmann: Jetzt mal halblang. Ich muss eben lange wach sein und halte mich mit diesem einzigartigen Erfrischungsgetränk in Form. Versorg du mal in einer Nacht alle Kinder mit Geschenken, und das vom Nordpol aus. Und außerdem verstehe ich nicht, woher immer diese Spitzen von dir kommen. Auf deiner Homepage empfängt die Besucher der Schriftzug, dass das da „weihnachtsmannfreie Zone“ ist. Als ich das gelesen habe, wusste ich gar nicht, worüber ich mich mehr wundern soll - über diesen Spruch oder darüber, dass du eine Homepage hast. Aber ich kann leben und leben lassen! Hohohhoho! (Nimmt abermals einen tiefen Schluck aus dem Brausegetränk).

Nikolaus: Hinter mir steckt eben kein Konzern, sondern eine Geschichte. Ich bin eine Legende!

Weihnachtsmann: Und ich habe einen Truck! Hohoho!

Nikolaus: Könntest du endlich mit diesem dämlichen Lachen aufhören?

Vielleicht sollten wir das Gespräch jetzt abschließen. Gibt es eigentlich etwas, das sie sich zu Weihnachten wünschen?

Nikolaus: Friede, Ruhe, und Gesundheit. Und guten Schnee für unseren gemeinsamen Skiurlaub.

Weihnachtsmann: (Hat mittlerweile die letzte Flasche Brause geleert) Ein oder zwei Laster von diesem herrlichen Getränk wären fein. Und natürlich gutes Wetter für unseren gemeinsamen Skiurlaub.

Sie fahren gemeinsam in den Skiurlaub?

Nikolaus: Ja, schon. Bis dahin haben wir uns meistens wieder vertragen. Es ist ja schließlich die stade Zeit, da sollte man vergeben können.

Weihnachtsmann: Hohohoho!

Florian Eisele - Augsburger Allgemeine
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Hinter dem 7. Türchen...

Beitragvon Jochen » 6. Dez 2010, 14:56

verbirgt sich ein handfester Vertrag, den aber wohl die meisten hier bedenkenlos unterschreiben können. Es handelt sich um den

»Weiße-Weihnacht-Vertrag« (einfach hier klicken)

"Weiß" ist in diesem Fall als Gegensatz zu "blau" gemeint ;)
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Das achte Türchen!

Beitragvon Jochen » 7. Dez 2010, 21:35

Zum 8. Dezember 2010

Bild

Quelle: http://www.ulistein.de
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Das 9. Türchen geht auf

Beitragvon Jochen » 8. Dez 2010, 22:20

Zum 9. Dezember 2010

Tannengeflüster

BildBildBild

Wenn die ersten Fröste knistern
in dem Wald bei Bayrisch-Moos
geht ein Wispern und ein Flüstern
in den Tannenbäumen los,
ein Gekicher und Gesumm
ringsherum.

Eine Tanne lernt Gedichte,
eine Lärche hört ihr zu.
Eine dicke, alte Fichte
sagt verdrießlich: "Gebt doch Ruh!
Kerzenlicht und Weihnachtszeit
sind noch weit!

Vierundzwanzig lange Tage
wird gekräuselt und gestutzt
und das Wäldchen ohne Frage
wunderhübsch herausgeputzt.
Wer noch fragt; Wieso? Warum?
der ist dumm.

Was das Flüstern hier bedeutet,
weiß man selbst im Spatzennest:
Jeder Tannenbaum bereitet
sich nun vor auf Weihnachtsfest.
Denn ein Weihnachtsbaum zu sein:
das ist fein!

James Krüss (1926-1997)
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