BITTE VERWENDET ZUM SCHREIBEN AB SOFORT DAS NEUE FORUM AUF

http://forum.leben-ohne-alkohol.org

DANKE!


Homepage


Neue Beiträge

Mobile tracking software updates
von: danielaaustine 29. Apr 2014, 18:16 zum letzten Beitrag 29. Apr 2014, 18:16

Cheap Kitchens For Sale London
von: matabezou 26. Sep 2013, 05:10 zum letzten Beitrag 26. Sep 2013, 05:10

Cheap Fitted Kitchens For Sale London
von: ahtelo 26. Sep 2013, 04:24 zum letzten Beitrag 26. Sep 2013, 04:24


Suche

  


Bot Tracker

Google [Bot]
21. Aug 2018, 03:02
Yandex [Bot]
20. Aug 2018, 15:59
Bing [Bot]
19. Aug 2018, 02:06
Baidu [Bot]
14. Aug 2018, 08:18
Indy Library [Bot]
8. Jul 2018, 00:33


Kategorien

Kategorie
Probleme, Erfahrungen und Berichte zum Thema Alkohol

Kategorie
Mitarbeit ausdrücklich erwünscht!

Kategorie
Hier gibt es Hinweise zur Bedienung von Forum und Chat »Leben ohne Alkohol«

Kategorie
Allgemeine Informationen zum Forum

Alle Jahre wieder...

Hinter dem 10. Türchen liegt...

Beitragvon Jochen » 9. Dez 2010, 21:21

Dezember-Schnee


8. Dezember 18:00

Es hat angefangen zu schneien. Der erste Schnee in diesem Jahr. Meine Frau und ich haben unsere Cocktails genommen und stundenlang am Fenster gesessen und zugesehen wie riesige, weiße Flocken vom Himmel herunter schweben. Es sah aus wie im Märchen. So romantisch - wir fühlten uns wie frisch verheiratet. Ich liebe Schnee.

9. Dezember

Als wir wach wurden, hatte eine riesige, wunderschöne Decke aus weißem Schnee jeden Zentimeter der Landschaft zugedeckt. Was für ein phantastischer Anblick! Kann es einen schöneren Platz auf der Welt geben? Hierher zu ziehen war die beste Idee, die ich je in meinem Leben hatte. Habe zum ersten Mal seit Jahren wieder Schnee geschaufelt und fühlte mich wieder wie ein kleiner Junge. Habe die Einfahrt und den Bürgersteig freigeschaufelt. Heute Nachmittag kam der Schneepflug vorbei und hat den Bürgersteig und die Einfahrt wieder zugeschoben, also holte ich die Schaufel wieder raus. Was für ein tolles Leben!

12. Dezember

Die Sonne hat unseren ganzen schönen Schnee geschmolzen. Was für eine Enttäuschung. Mein Nachbar sagt, daß ich mir keine Sorgen machen soll, wir werden definitiv eine weiße Weihnacht haben. Kein Schnee zu Weihnachten wäre schrecklich! Bob sagt, daß wir bis zum Jahresende so viel Schnee haben werden, daß ich nie wieder Schnee sehen will. Ich glaube nicht, daß das möglich ist. Bob ist sehr nett - ich bin froh, daß er unser Nachbar ist.

14. Dezember

Schnee, wundervoller Schnee ! 30 cm letzte Nacht. Die Temperatur ist auf -20 Grad gesunken. Die Kälte läßt alles glitzern. Der Wind nahm mir den Atem, aber ich habe mich beim Schaufeln aufgewärmt. Das ist das Leben! Der Schneepflug kam heute nachmittag zurück und hat wieder alles zugeschoben. Mir war nicht klar, daß ich soviel würde schaufeln müssen, aber so komme ich wieder in Form. Wünschte ich würde nicht so Pusten und Schnaufen.

15. Dezember

60 cm Vorhersage. Habe meinen Kombi verscheuert und einen Jeep gekauft. Und Winterreifen für das Auto meiner Frau und zwei Extra-Schaufeln. Habe den Kühlschrank aufgefüllt. Meine Frau will einen Holzofen, falls der Strom ausfällt. Das ist lächerlich - schließlich sind wir nicht in Alaska.

16. Dezember

Eissturm heute Morgen. Bin in der Einfahrt auf den Arsch gefallen, als ich Salz streuen wollte. Tut höllisch weh. Meine Frau hat eine Stunde gelacht. Das finde ich ziemlich grausam.

17. Dezember

Immer noch weit unter Null. Die Straßen sind zu vereist, um irgendwohin zu kommen. Der Strom war 5 Stunden weg. Mußte mich in Decken wickeln, um nicht zu erfrieren. Kein Fernseher. Nichts zu tun als meine Frau anzustarren und zu versuchen, sie zu irritieren. Glaube, wir hätten einen Holzofen kaufen sollen, würde das aber nie zugeben. Ich hasse es, wenn sie recht hat! Ich hasse es, in meinen eigenen Wohnzimmer zu erfrieren!

20. Dezember

Der Strom ist wieder da, aber noch mal 40 cm von dem verdammten Zeug letzte Nacht! Noch mehr schaufeln. Hat den ganzen Tag gedauert. Der beschissene Schneepflug kam zweimal vorbei. Habe versucht eines der Nachbarskinder zum Schaufeln zu überreden. Aber die sagen, sie hätten keine Zeit, weil sie Hockey spielen müssen. Ich glaube, daß die lügen. Wollte eine Schneefräse im Baumarkt kaufen. Die hatten keine mehr. Kriegen erst im März wieder welche rein. Ich glaube, daß die lügen. Bob sagt, daß ich schaufeln muß oder die Stadt macht es und schickt mir die Rechnung. Ich glaube, daß er lügt.

22. Dezember

Bob hatte recht mit weißer Weihnacht, weil heute Nacht noch mal 30 cm von dem weißen Zeug gefallen ist und es ist so kalt, daß es bis August nicht schmelzen wird. Es hat 45 Minuten gedauert, bis ich fertig angezogen war zum Schaufeln und dann mußte ich pinkeln. Als ich mich schließlich ausgezogen, gepinkelt und wieder angezogen hatte, war ich zu müde zum Schaufeln. Habe versucht für den Rest des Winters Bob anzuheuern, der eine Schneefräse an seinem Lastwagen hat, aber er sagt, daß er zu viel zu tun hat. Ich glaube, daß der Blödmann lügt.

23. Dezember

Nur 10 cm Schnee heute. Und es hat sich auf 0 Grad erwärmt. Meine Frau wollte, daß ich heute das Haus dekoriere. Ist die bekloppt? Ich habe keine Zeit - ich muß SCHAUFELN !!! Warum hat sie es mir nicht schon vor einem Monat gesagt? Sie sagt, Sie hat, aber ich glaube, daß sie lügt.

24. Dezember

20 Zentimeter. Der Schnee ist vom Schneepflug so fest zusammengeschoben, daß ich die Schaufel abgebrochen habe. Dachte ich kriege einen Herzanfall. Falls ich jemals den Arsch kriege, der den Schneepflug fährt, ziehe ich ihn an seinen Eiern durch den Schnee. Ich weiß genau, dass er sich hinter der Ecke versteckt und wartet bis ich mit dem Schaufeln fertig bin. Und dann kommt er mit 150 km/h die Straße runtergerast und wirft tonnenweise Schnee auf die Stelle, wo ich gerade war. Heute Nacht wollte meine Frau mit mir Weihnachtslieder singen und Geschenke auspacken, aber ich hatte keine Zeit. Mußte nach dem Schneepflug Ausschau halten.

25. Dezember

Frohe Weihnachten. 60 Zentimeter mehr von der !*?#@$. Eingeschneit. Der Gedanke an Schneeschaufeln läßt mein Blut kochen. Gott, ich hasse Schnee! Dann kam der Schneepflugfahrer vorbei und hat nach einer Spende gefragt. Ich hab ihm meine Schaufel über den Kopf gezogen. Meine Frau sagt, daß ich schlechte Manieren habe. Ich glaube, daß sie eine Idiotin ist.Wenn ich mir noch einmal Wolfgang Petry anhören muß, werde ich sie umbringen.

26. Dezember

Immer noch eingeschneit. Warum um alles in der Welt sind wir hierher gezogen? Es war alles IHRE Idee. Sie geht mir echt auf die Nerven.

27. Dezember

Die Temperatur ist auf -30 Grad gefallen und die Wasserrohre sind eingefroren.

28. Dezember

Es hat sich auf -5 Grad erwärmt. Immer noch eingeschneit. DIE ALTE MACHT MICH VERRÜCKT !!!

29. Dezember

Noch mal 30 Zentimeter. Bob sagt, daß ich das Dach freischaufeln muß, oder es wird einstürzen. Das ist das Dämlichste was ich je gehört habe. Für wie blöd hält der mich eigentlich?

30. Dezember

Das Dach ist eingestürzt. Der Schneepflugfahrer verklagt mich auf 50.000 DM Schmerzensgeld. Meine Frau ist zu ihrer Mutter gefahren. 25 Zentimeter vorhergesagt.

31. Dezember

Habe den Rest vom Haus angesteckt. Nie mehr Schaufeln.

8. Januar

Mir geht es gut. Ich mag die kleinen Pillen, die sie mir dauernd geben. Warum bin ich an das Bett gefesselt?

Quelle: http://www.festpark.de
Gute Freunde helfen einander.
Benutzeravatar
Jochen
Forum Admin
 
Beiträge: 621
Registriert: 02.2009
Wohnort: Hessen
Geschlecht: männlich

Das 11. Türchen öffnet sich...

Beitragvon Jochen » 10. Dez 2010, 22:42

und darin liegt das

Weihnachtsrätsel



Ist es Zauberei?
Wer es herausfindet, darf morgen das 12. Türchen aufmachen...
Gute Freunde helfen einander.
Benutzeravatar
Jochen
Forum Admin
 
Beiträge: 621
Registriert: 02.2009
Wohnort: Hessen
Geschlecht: männlich

Zauberkugel

Beitragvon Jochen » 11. Dez 2010, 13:49

Kleiner Tipp:

Es hat etwas mit der Neuner-Reihe zu tun... 9, 18, 27, 36, 45, ...
Gute Freunde helfen einander.
Benutzeravatar
Jochen
Forum Admin
 
Beiträge: 621
Registriert: 02.2009
Wohnort: Hessen
Geschlecht: männlich

Zauberkugel

Beitragvon Jochen » 11. Dez 2010, 22:22

OK, war wohl doch etwas schwer... ;)

- Die Symbole bei 9, 18, 27, 36 usw. sind alle gleich.
- Die Rechenaufgabe ergibt IMMER eine Zahl der Neunerreihe.

Alles klar?
Gute Freunde helfen einander.
Benutzeravatar
Jochen
Forum Admin
 
Beiträge: 621
Registriert: 02.2009
Wohnort: Hessen
Geschlecht: männlich

Der dritte Adventssonntag ist...

Beitragvon Jochen » 11. Dez 2010, 22:24

der 12. Dezember 2010.

Daher machen wir das 12. Türchen auf:

Weihnachten in der Speisekammer
Weihnachtsmärchen von Paula Dehmel ( 1862 bis 1918 )

Unter der Türschwelle war ein kleines Loch. Dahinter saß die Maus Kiek und wartete.
Sie wartete bis der Hausherr die Stiefel aus- und die Uhr aufgezogen hatte; sie wartete, bis die Mutter ihr Schlüsselkörbchen auf den Nachttisch gestellt und die schlafenden Kinder noch einmal zugedeckt hatte; sie wartete auch noch, als alles dunkel war und tiefe Stille im Hause herrschte. Dann ging sie.
Bald wurde es in der Speisekammer lebendig. Kiek hatte die ganz Mäusefamilie benachrichtigt. Da kam Miek die Mäusemutter mit den fünf Kleinen, und Onkel Grisegrau und Tante Fellchen stellten sich auch ein.
"Frauchen, hier ist etwas Weiches, Süßes," sagte Kiek leise vom obersten Brett herunter zu Miek, "das ist etwas für die Kinder," und er teilte von den Mohnpielen aus. "Komm hierher Grisegrau," piepste Fellchen, und guckte hinter der Mehltonne vor, "hier gibt's Gänsebraten, vorzüglich, sag ich dir, die reine Hafermast; wie Nuss knuspert sich's." Grisegrau aber saß in der neuen Kiste in der Ecke, knabberte am Pfefferkuchen und ließ sich nicht stören. Die Mäusekinder balgten sich im Sandkasten und kriegten Mohnpielen. "Papa," sagte das größte, "meine Zähne sind schon scharf genug, ich möchte lieber knabbern, knabbern hört sich so hübsch an." "Ja, ja, wir wollen auch lieber knabbern," sagte alle Mäusekinder, "Mohnpielen sind uns zu matschig," und bald hörte man sie am Gänsebraten und am Pfefferkuchen. "Verderbt euch nicht den Magen," rief Fellchen, die Angst hatte, selber nicht genug zu kriegen, "an einem verdorbenen Magen kann man sterben." Die kleinen Mäuse sahen ihre Tante erschrocken an; sterben wollte sie ganz und gar nicht, das musste schrecklich sein. Vater Kiek beruhigte sie und erzählte ihnen von Gottlieb und Lenchen, die drinnen in ihren Betten lägen und ein hölzernes Pferdchen und eine Puppe im Arm hätten; und dass in der großen Stube ein mächtiger Baum stände mit Lichtern und buntem Flimmerstaat, und das es in der ganzen Wohnung herrlich nach frischem Kuchen röche, der aber im Glasschrank stände, und an den man nicht heran könnte. "Ach," sagte Fellchen, "erzähle nicht so viel, lass die Kinder lieber essen." Die aber lachten die Tante mit dem dicken Bauch aus und wollte noch viel mehr wissen, mehr als der gute Kiek selbst wusste. Zuletzt bestanden sie darauf, auch einen Weihnachtsbaum zu haben, und die zärtlichen Mäuseeltern liefen wirklich in die Küche und zerrten einen Ast herbei, der von dem großen Tannenbaum abgeschnitten war. Das gab einen Hauptspaß. die Mäusekinder quiekten vor entzücken und fingen an, an dem grünen Tannenholz zu knabbern; das schmeckte aber abscheulich nach Terpentin, und sie ließen es sein und kletterten lieber in dem Ast umher. Schließlich machten sie die ganze Speisekammer zu ihrem Sielplatz. Sie huschten hierhin und dorthin, machten Männchen, lugten neugierig über die Bretter in alle Winkel hinein, und spielten Versteck hinter den Gemüsebüchsen und Einmachtöpfen; was sollten sie auch mit dem dummen Weihnachtsbaum, an dem es nichts zu essen gab! Als aber das kleinste ins Pflaumenmus gefallen war und von Mama Miek und Onkel Grisegrau abgeleckt werden musste, wurde ihnen das Umhertollen untersagt, und sie mussten wieder artig am Pfefferkuchen knabbern.
Am andern Morgen fand die alte Köchin kopfschüttelnd den Tannen Ast in der Speisekammer und viele Krümel und noch etwas, was nicht gerade in die Speisekammer gehört, ihr werdet euch schon denken können was! Als Gottlieb und Lenchen in die Küche kamen, um der alten Marie guten Morgen zu wünschen, zeigte sie ihnen die Bescherung und meinte: "Die haben auch tüchtig Weihnachten gefeiert." die Kinder aber tuschelten und lachten und holten einen Blumentopf. Sie pflanzten den Ast hinein und bekränzten ihn mit Zuckerwerk, aufgeknackten Nüssen, Honigkuchen und Speckstückchen. die alte Marie brummte; da aber die Mutter lachend zuguckte, musste sie schon klein beigeben. Sie stellte alles andere sicher und ließ den kleinen Naschtieren nur ihren Weihnachtsbaum.
die Kinder aber jubelten, als sie am zweiten Feiertage den Mäusebaum geplündert vorfanden und hätten gar zu gern auch ein Dankeschön von dem kleinen Volke gehört. "Den guten Speck vergesse ich mein Lebtag nicht," sagte Fellchen, und Grisegrau biss eine mitgebrachte Haselnuss entzwei; Kiek und Miek aber waren besorgt um ihre Kleinen, die hatten zuviel Pfefferkuchen gegessen, und ihr wisst, liebe Kinder, das tut nicht gut!
Gute Freunde helfen einander.
Benutzeravatar
Jochen
Forum Admin
 
Beiträge: 621
Registriert: 02.2009
Wohnort: Hessen
Geschlecht: männlich

Die zweite Hälfte...

Beitragvon Jochen » 12. Dez 2010, 20:56

des Adventskalenders beginnt mit dem Öffnen des 13. Türchens:

Symbolik und Geschichte des erzgebirgischen Schwibbogens

Entgegen der oft geäußerten Behauptung, die Form des Schwibbogens symbolisiere das Mundloch eines Stollens, werden im Halbrund einiger früher Schwibbogen Sonne, Mond und Sterne dargestellt. Die Symbolisierung des Himmelsbogens ist daher weitaus wahrscheinlicher. Bis weit ins 20. Jahrhundert wurden Schwibbogen meist aus Metall gefertigt. Heute ist Holz als Werkstoff am verbreitetsten.

Die auf dem Bogen aufgesetzten Lichter waren Ausdruck der Sehnsucht der Bergleute nach Tageslicht, das sie vor allem in den Wintermonaten oft über Wochen nicht zu Gesicht bekamen; zum Arbeitsbeginn am frühen Morgen war es noch dunkel, und nach dem Ende der Schicht am Abend war die Sonne bereits untergegangen.

Die im Schwibbogen dargestellten Motive spiegeln den Alltag der Bergleute und ihrer Familien wider. Eines der bekanntesten Motive zeigt neben verschiedenen Symbolen zwei Bergleute, einen Schnitzer und eine Klöpplerin und verkörpert damit drei der Haupterwerbsquellen der erzgebirgischen Landbevölkerung des 18. und 19. Jahrhunderts. Weitere Varianten zeigen christliche Motive aus der Weihnachtsgeschichte oder den Wald und dessen Tiere. Ein weiteres bekanntes Motiv ist die Kirche des für seine Volkskunst bekannten Erzgebirgsdorfes Seiffen. Die Darstellung des Sündenfalls und der Vertreibung Adams und Evas aus dem Garten Eden, welche sich durchweg auf den ältesten erhaltenen Schwibbögen des 18. Jahrhunderts findet, ist demgegenüber heute nicht mehr gebräuchlich.

Vornehmlich zur Advents- und Weihnachtszeit werden die heute in der Regel elektrisch beleuchteten Bögen seit Mitte des letzten Jahrhunderts in die Fenster vieler Häuser, auch weit außerhalb der Erzgebirgsregion gestellt und finden als Großbögen auch im Außenbereich Verwendung. Der derzeit weltweit größte Außenschwibbogen ist 2009 in Gahlenz für den Dresdner Striezelmarkt geschaffen worden.

Mit dem beleuchteten Schwibbogen im Fenster war eine weitere Symbolik verbunden: das Licht des Schwibbogens sollte den Bergleuten den sicheren Weg zurück ins Heim weisen.

Der älteste bekannte Schwibbogen datiert auf das Jahr 1740, entstand in Johanngeorgenstadt und besteht aus Metall. Erst 2003 wurde die Jahreszahl unter einer jüngeren Farbschicht entdeckt. Bis dahin war man davon ausgegangen, dass sich der Bogen mit der Aufschrift „1778“ und „J. C. Teller“ in seiner ursprünglichen Bemalung befunden hatte. [1] Weitere frühe Schwibbögen stammen von 1796 und um 1810.

Nach dem Zweiten Weltkrieg wurden die Schwibbögen zunehmend in Holz gefertigt. Da die Nachfrage in der DDR größer als das Angebot war, wurden Schwibbögen oft als Laubsägearbeit nach dem Vorbild einer nachgezeichneten Vorlage (z.B. eines Blechschwibbogens) privat gefertigt.

Bild


Quelle: wikipedia.de

Weitere interessante Internetseite: http://www.schwibbogen.org
Bild
Gute Freunde helfen einander.
Benutzeravatar
Jochen
Forum Admin
 
Beiträge: 621
Registriert: 02.2009
Wohnort: Hessen
Geschlecht: männlich

Da ist doch Rudolph,

Beitragvon Jochen » 14. Dez 2010, 00:55

das rotnasige Rentier hinter dem 14. Türchen!

Bild


Die Wahrheit über Rudolph, das Rentier

Nun hat sich die Vermutung doch bestätigt - Rudolph, das Rentier, hat seine rote Nase vom Saufen. Man hatte es geahnt. Es ist auch schwer, nicht nur für ein Rentier, das ganze Jahr über nichts zu tun zu haben und nur zu Weihnachten gebraucht zu werden.

Wie ja jeder weiß, hat aber Rudolph gerade durch seine rote Nase seinen Job erst bekommen, was dann wieder für das Saufen sprechen würde.

Rudolphs Nase ist nicht nur rot, sie leuchtet auch im Dunkeln und ist deshalb für den Weihnachtsmann zur Orientierung auf seinem Schlitten immens wichtig. Rudolph, das Rentier, darf den Schlitten mit den Rentieren sogar anführen.

Ob Rudolph bei Nebel als Schlussleuchte arbeitet, ist noch nicht restlos geklärt.



Bei mir war's eher umgekehrt - immer wenn ich eine rote Nase hatte war's neblig...
Ich bin der Jochen, Alkoholiker und seit März 2008 ohne rote Nase.
Gute Freunde helfen einander.
Benutzeravatar
Jochen
Forum Admin
 
Beiträge: 621
Registriert: 02.2009
Wohnort: Hessen
Geschlecht: männlich

Das 15. Türchen...

Beitragvon Jochen » 14. Dez 2010, 20:27

erklärt:

Warum wir Weihnachten feiern
Die Geschichte und Bedeutung des Weihnachtsfestes

Bild

Das Weihnachtsfest mit seinen zahlreichen Bräuchen
hat sich erst nach langer Zeit entwickelt.
Wo liegen jedoch die Ursprünge von Weihnachten?

Weihnachten feiern Christen erst seit Anfang des 4. Jahrhundert, da nicht Weihnachten, sondern Ostern, also die Auferstehung Jesu, im Mittelpunkt der religiösen Praxis der frühen Christen stand. Die Geburt Christi wurde erst seit dem Jahr 1150 mit Weihnachten bezeichnet. Der Name Weihnachten geht zurück auf das Mittelhochdeutsche „Ze den wihen nahten", was „in den Heiligen Nächten" bedeutet.
Der 25. Dezember als Tag der Geburt Jesu

Warum heute in der westlichen Kirche Weihnachten am 25. Dezember gefeiert wird, ist nicht klar. Dazu gibt es unterschiedliche Erklärungsversuche. Einer von diesen Versuchen besagt, dass Weihnachten am 25. Dezember gefeiert wird, weil der 25. März, der alte Frühlingsanfang, als Tag der Weltschöpfung galt. Auf diesen Tag legte man die Empfängnis und demnach ergab sich der 25. Dezember als Geburtstag Jesu Christi.
Nach einer anderen Erklärung löste Weihnachten das Fest für den unbesiegbaren Sonnengott am 25. Dezember zur Wintersonnenwende in Rom ab. Da dieser Tag auch in anderen Kulturen besonders wichtig war und groß gefeiert wurde, versuchte Papst Hyppolit bereits im Jahr 217 diesen Kult durch das Fest der Geburt Christi abzulösen. Aufgrund der Bezeichnung Christi als dem Licht der Welt eine naheliegende Erklärung, da nach der Sonnenwende die Tage wieder länger werden und die Dunkelheit symbolisch zurückgedrängt wird. Und schon im Alten Testament wird Jesus als „Sonne der Gerechtigkeit" (Maleachi 3, 20) bezeichnet.
Aber erst Papst Liberius konnte das Weihnachtsfest durchsetzen. Zum Glaubenssatz wurde es auf dem zweiten Konzil von Konstantinopel 381 unter Kaiser Theodosius. Ab dem 7. Jahrhundert setzte sich der Brauch auch in Deutschland durch. Die Mainzer Synode erklärte 813 den 25. Dezember offiziell zum „festum nativitas Christi".

Von Nicole Schmidt auf http://www.suite101.de/
Gute Freunde helfen einander.
Benutzeravatar
Jochen
Forum Admin
 
Beiträge: 621
Registriert: 02.2009
Wohnort: Hessen
Geschlecht: männlich

Türchen Nr.16

Beitragvon Jochen » 15. Dez 2010, 21:43

birgt etwas zum Schmunzeln:

Bild

Bild
Gute Freunde helfen einander.
Benutzeravatar
Jochen
Forum Admin
 
Beiträge: 621
Registriert: 02.2009
Wohnort: Hessen
Geschlecht: männlich

Weihnachten kommt immer so plötzlich,

Beitragvon Jochen » 16. Dez 2010, 21:12

deshalb hier ein Last-Minute-Plätzchen-Rezept zum 17. Dezember:

Buttersterne

400g Weizenvollkornmehl
1 TL Zimt
175g Honig
1 Eidotter
250g Butter

zum Betreichen 2 EL Milch

Das Weizenvollkornmehl in einer Schüssel mit Zimt vermischen, Honig und Eidotter mit dem Mehl verrühren.
Die kalte Butter darüberschneiden und rasch verkneten.
Möglichst über Nacht ruhen lassen.
Auf einer bemehlten Arbeitsfläche in kleinen Portionen 1/2 cm dick auswalken, Sterne ausstechen, auf ein leicht bemehltes Blech legen und mit Milch bestreichen.
Bei 175 Grad 12-15 Minuten, mittlere Schiene, hell backen. Auf dem Blech erkalten lassen.

Die angegebene Menge ergibt 50-60 Stück bzw. 2 Bleche.

Schmeckt super und ist vollwertig!
Gute Freunde helfen einander.
Benutzeravatar
Jochen
Forum Admin
 
Beiträge: 621
Registriert: 02.2009
Wohnort: Hessen
Geschlecht: männlich

VorherigeNächste

Zurück zu "Weihnachten 2010"

 

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 1 Gast

cron