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12.Dezember Weihnachtsglück

Jeden Tag öffnet sich hier ein Türchen...

12.Dezember Weihnachtsglück

Beitragvon Jutta » 11. Dez 2009, 19:52

(© Anne Osterrieder, http://www.traumwelt.net)

Es ist dunkel draußen, so kann man den Schnee nur erahnen, der in großen weichen Flocken vom Himmel fällt. Vielleicht ist es auch gar kein richtiger Schnee, sondern Schneeregen - oder es ist einfach nur eisglatt und die Kindernasen pressen sich umsonst gegen die Fensterscheibe und warten darauf, dass die Welt in den wenigen verbleibenden Stunden in ein weißes Polster verpackt wird.

Aber nicht nur die Kleinen hoffen auf weiße Weihnacht. Auch die blonde junge Frau, die geschäftig im Wohnzimmer werkelt, wünscht sich tief in ihrem Inneren, dass das erste Fest in ihrem neuen Haus ihr Glück abrundet. Gerade mal einen Monat ist es her, dass sie mit ihrem Traummann in dieses schmucke Juwel eingezogen ist! Sie hält einen Moment inne, als sie die Erinnerungen an sich vorbeiziehen lässt. Es war Liebe auf den ersten Blick. Sie hatte ihn gesehen, er hatte sie gesehen, und es war um beide geschehen. Ihre erste Unterkunft ähnelte einer Schuhschachtel, es war stickig und muffig und sie besaßen beide nicht viel mehr außer den Dingen, die sie am Leib trugen. Doch von einem Tag auf den anderen hatte sich ihr Schicksal gewendet, sie besaßen ihr eigenes kleines Häuschen mit einer kleinen aber perfekt eingerichteten Küche, einen großen Kleiderschrank, der prall gefüllt war und sogar ein eigenes Auto! "Das Schicksal hat es wirklich gut mit uns gemeint" denkt sie und seufzt glücklich, während sie den Tannenbaum von einer Ecke in die andere schiebt. Wo er sich wohl besser machen würde? Hinter dem neuen Sofa, oder vielleicht doch lieber neben dem Esstisch?

Einen kleinen Moment lang bedauert sie, dass sie keine Kinder haben, die nach dem Glöckchenklingeln jubelnd in das Zimmer stürzen und mit leuchtenden Augen den Weihnachtsbaum und die glitzernden Geschenke bestaunen. Fast ein wenig sentimental wird ihr zumute, doch dann sieht sie ihr Spiegelbild gegenüber an der Wand und schiebt die kitschigen Gedanken schnell beiseite. Sie ist jung und gutaussehend mit einer Topfigur, die lange blonde Mähne wallt bis zu den Hüften hinab. Sie dreht sich ein bisschen um sich selbst und betrachtet mit Wohlgefallen ihre langen Beine, die in dem dunkelblauen Kostüm besonders gut zur Geltung kommen. Nein - für Kinder ist sie wahrhaftig noch zu jung, das ganze Leben liegt noch vor ihr. Und für heute Abend hat sie sich eine besondere Überraschung für ihren frischangetrauten Ehemann ausgedacht: Ein neues, sündhaft teures Abendkleid, in verführerischem Rot mit weißem Pelzbesatz, mit strategisch gut platziertem Ausschnitt. Fröhlich summend beschließt sie, den Weihnachtsbaum vor das Fenster zu stellen. "Wirklich zu schade, dass es draußen so dunkel ist!" denkt sie bedauernd.

Beim Anheben der Tanne spürt sie einen Schmerz: Sie hat in letzter Zeit sehr oft Gelenkprobleme, besonders in den Ellenbogen und in den Knien. Nur all zu oft passiert ihr es, dass sie bei manchen Bewegungen ein unschönes Knacksen hört, das ihr jedes Mal durch Mark und Bein geht. "Ich werde gleich nach den Feiertagen einen guten Arzt konsultieren" beschließt sie und drängt diese Gedanken beiseite. Schließlich ist Weihnachten!

Die Zeit vergeht wie im Flug, sie hat den Baum geschmückt und die Kerzen angezündet. Die Plätzchen stehen auf dem Marmortisch, neben dem Champagner zum Anstoßen. Sie hat sich umgezogen und besonders festlich geschminkt, ihr rotes Abendkleid sitzt perfekt und die Lichter am Baum strahlen mit ihren Augen um die Wette. Auf einmal hört sie, wie sich die Tür hinter ihr öffnet. "Barbara, mein Schatz!" Ihr Ehemann ist hereingekommen und umfasst ihre Taille. Zufrieden stellt sie fest, dass er dazu nicht viel mehr als seine beiden Hände benötigt. "Das Zimmer sieht wunderschön aus - und du natürlich auch!" Mit ihrem verführerischsten Lächeln dreht sie sich um, legt die Arme um seinen Hals und beginnt, ihn leidenschaftlich zu küssen - als plötzlich das ganze Haus erschüttert wird. "Ein Erdbeben!" ruft sie entsetzt aus und klammert sich an ihm fest. Auf einmal ist die ganze Hauswand verschwunden, und beide erstarren vor Schreck zu Stein. Eine riesige Hand greift in das Haus und packt sie.

"Mama, Papa! - Die Weihnachts-Barbie mit Weihnachts-Ken und dem großen Barbie-Traumhaus!" Man hört Jubeln, schnelle Schritte und eine Kinderstimme, die glücklich sagt: "Ich hab euch so lieb!"
Es ist dunkel draußen, so kann man den Schnee nur erahnen, der in großen weichen Flocken vom Himmel fällt. Er hüllt die Welt in ein weißes Polster - es ist Weihnachten.


einen lustigen Tag euch allen!!


Jutta
Jutta
 

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