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Alle Jahre wieder...

Früher war mehr Lametta...

Beitragvon Jochen » 17. Dez 2010, 21:47

sagt Opa Hoppenstedt bei Loriot: http://www.youtube.com/watch?v=jHUDqgeq10w .

Zum 18. Dezember 2010 nun die
Die Geschichte vom Lametta
(Autor unbekannt)
Untertitel: Sauerkraut hilft in der Not

Weihnachten naht, das Fest der Feste –
Das Fest der Kinder – Fest der Gäste –
Da geht es vorher hektisch zu ........
Ein Hetzen, Kaufen, Proben, Messen –
Hat man auch Niemanden vergessen ...?

So ging's mir – keine Ahnung habend –
vor ein paar Jahren – Heiligabend –
der zudem noch ein Sonntag war.
Ich saß grad bei der Kinderschar,
da sprach mein Mann: "Tu dich nicht drücken,
Du hast heut' noch den Baum zu schmücken!"

Da Einspruch meistens mir nichts nützt,
hab kurz darauf ich schon geschwitzt:
Den Baum gestutzt – gebohrt – gesägt –
und in den Ständer eingelegt.
Dann kamen Kugeln, Kerzen, Sterne,
Krippenfiguren mit Laterne.
Zum Schluss --- ja Himmeldonnerwetta ---!
Nirgends fand ich das Lametta !

Es wurde meinem Mann ganz heiß
und stotternd sprach er: "Ja, ich Weiß;
Im letzten Jahr war's arg verschlissen –
Drum ham wir's damals weggeschmissen.
Und – in dem Trubel dieser Tage,
bei meiner Arbeit, Müh' und Plage,
vergaß ich, Neues zu besorgen!
Ich werd' was von den Nachbarn borgen!"

Die Nachbarn – links, rechts, drunter, drüber –
Die hatten kein Lametta über!
Da schauten wir uns an verdrossen,
die Läden sind ja auch geschlossen...

So sprach ich denn zu meinen Knaben:
"Hört zu! Wir werden heuer haben
einen Baum – altdeutscher Stil,
Weil ... mir Lametta nicht gefiel...!"
Da gab es Heulen, Schluchzen, Tränen---
Und ich gab nach den Schmerzfontänen.
"Hör endlich auf mit dem Gezeta –
Ihr kriegt ´nen Baum – mit viel Lametta!"

Zwar konnt' ich da noch nicht begreifen,
woher ich nehm' die Silberstreifen...,
doch gerade, als ich sucht' mein Messa –
da les' ich: HENGSTENBERG MILDESSA ---
Es war die Sauerkrautkonserve....!
Ich kombinier' mit Messers Schärfe;
Hier liegt die Lösung eingebettet---,
das Weihnachtsfest, es ist gerettet!

Schnell wurd' der Deckel aufgedreht,
das Kraut gepresst, so gut es geht –
Zum Trocknen – einzeln – aufgehängt –
und dann geföhnt, -- doch nicht versengt!
Die trocknen Streifen sehr geblichen
mit Silberbronze angestrichen –
Auf beiden Seiten Silberkleid!
Oh freue Dich, Du Christenheit!

Der Christbaum ward einmalig schön,
wie selten man ihn hat gesehn!
Zwar roch's süßsauer zur Bescherung;
Geruchlich gab's ne Überquerung,
weil mit Benzin ich wusch die Hände,
mit Nitro reinigte die Wände;
Dazu noch Räucherkerz und Myrrhe –
der Duft die Menge leicht verwirrte!
Und jedermann sprach still, verwundert:
"Hier riecht's nach technischem Jahrhundert!"

Ne Woche drauf! ... Ich saß gemütlich
im Sessel, las die Zeitung friedlich,
den Bauch voll Feiertage-Rester –
s' war wieder Sonntag – und Sylvester.

Da sprach mein Mann: "Du weißt Bescheid?
Es kommen heut' zur Abendzeit
Schulzes, Lehmanns und Herr Meier
zu unserer Sylvesterfeier ...
Wir werden leben wie die Fürsten –
s' gibt Sauerkraut mit Wiener Würsten!"

Ein Schrei ertönt! - Entsetzt er schaut:

"Am Christbaum hängt mein Sauerkraut...!
Ich hab vergessen, Neues zu besorgen!
Ich werd was von den Nachbarn borgen!"

Die Nachbarn – links, rechts, drunter, drüber –
die hatten – leider – keines über!
Da schauten wir uns an verdrossen,
die Läden sind ja auch geschlossen...

Und so ward wieder ich der Retta;
Nahm ab vom Baume das Lametta!
Mit Terpentinöl und Bedacht
hab ich das Silber abgemacht.
Das Kraut dann gründlich durchgewässert,
mit reichlich Essig noch verbessert;
Dazu noch Nelken, Pfeffer, Salz
und Curry, Ingwer, Gänseschmalz!
Dann, als das Ganze sich erhitzte –
das Kraut, das funkelte und blitzte –
da konnt’ ich nur nach oben fleh’n,
lass diesen Kelch vorübergeh’n...!

Als später dann das Kraut serviert
ist auch noch folgendes passiert:
Da eine Dame musste niesen
sah man aus ihrem Näschen sprießen
tausend kleine Silbersterne...
"Mach's nochmal; Ich seh’ das gerne"...

So rief man ringsum, hocherfreut –
Die Dame wusste nicht Bescheid!

Franziskas Lehmann sprach zum Franz:
"Dein Goldzahn hat heut Silberglanz!"

Und einer, der da musste mal,
der rief: "Ich hab 'nen Silberstrahl...!"

So gab's nach dieser Krautmethode
noch manche nette Episode!

Beim Heimgang sprach ein Gast zu mir:
"Es hat mir gut gefallen hier,
doch wär’ die Wohnung noch viel netta,
hättst Du am Weihnachtsbaum Lametta!"

Ich konnte da gequält nur lächeln
und mir noch frische Luft zufächeln.
Ich sprach – und klopfte ihm aufs Jäckchen:
"Im nächsten Jahr, da kauf ich - hundert Päckchen!!!"
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Der vierte Advent ist...

Beitragvon Jochen » 19. Dez 2010, 00:24

in diesem Jahr am 19. Dezember. Hinter dem 19. Türchen finden wir ein Weihnachtsrätsel:

Der beschenkte Weihnachtsmann

Die Wichtel des Weihnachtsmannes wollen in diesem Jahr ihren Chef beschenken. Dazu haben sie sich gedacht, dass sie dem alten Weißbart sein Leibgericht kochen werden: Rentaubeneier. Leider haben sie da ein kleines Problem. Rentaubeneier sind sehr empfindlich. Nur wenn sie genau 45 Sekunden gekocht werden, sind sie genießbar. Leider konnten die Wichtel keine Uhr oder einen anderen Zeitmesser finden. Stattdessen fand einer nur zwei Zündschnüre, von denen er weiß, dass sie jeweils genau eine Minute brennen. Die Wichtel waren froh, denn so war es möglich die Zeit abzumessen.

Wie konnten die Wichtel 45 Sekunden abmessen?

Bild

Quelle: http://www.mathe.tu-freiberg.de (Die Lösung steht da aber nicht ;) )
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Keine Idee?

Beitragvon Jochen » 19. Dez 2010, 12:10

Zu schwierig?
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Re: Alle Jahre wieder...

Beitragvon Jutta » 19. Dez 2010, 14:45

1/4 abschneiden dann fallen 15 von 60 Sekunden weg, also bleiben die benötigten 45 Sekunden.


Oder falsch? :?



Jutta
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Re: Alle Jahre wieder...

Beitragvon Bianka » 19. Dez 2010, 16:33

Keine Idee, ist zu hoch für mich. :evil:
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Eine Zündschnur...

Beitragvon Jochen » 19. Dez 2010, 17:07

brennt ja 1 Minute = 60 Sekunden, wir brauchen aber nur 45 Sekunden, also nur 3/4 einer Schnur.
Also die Schnur mittig zusammenlegen, und nochmals mittig zusammenlegen, so dass sie nur noch 1/4 der ursprünglichen Länge hat. Dann alles wieder auseinanderziehen - bis auf den ersten Knick...
Schließlich am Knick entzünden, die Schnur brennt 45 Sekunden lang!

Bild
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Das 20. Türchen

Beitragvon Jochen » 19. Dez 2010, 21:01

wird geöffnet - und wir erfahren etwas über den

Christbaumschmuck

Die erstenWeihnachtsbäume hatten neben den Kerzen (seit Anfang des 18. Jahrhunderts üblich) mit Äpfeln, roten Rosen, Nüssen, Oblaten und dem Rauschgold einen Schmuck, der uralte Symbole verkörpert.
Nach dem Schöpfungsbericht der Bibel spielt der Apfel schon zu Beginn der Menschheit eine ganz wichtige Rolle.
Eva bot bekanntlich Adam eine Frucht an – wird immer als Apfel dargestellt (steht so aber nicht in der Bibel!). Adam nahm den an und aß. Die Folge war die Vertreibung aus dem Paradies.
Dabei spielte der Apfel schon immer eine besondere Rolle. So war er in vorchristlicher Zeit eine Göttergabe und ein weit verbreitetes Fruchtbarkeitssymbol. Dazu kennen wir den Apfel aus unzähligen Märchen und Sagen.
Im Christentum wurde der Apfel als Zeichen für die Unsterblichkeit und die Auferstehung gesehen und im Mittelalter repräsentierte er als Reichsapfel die absolute Machtfülle, nämlich die Einheit von weltlicher und geistlicher Macht. So bot sich ein polierter roter oder gar ein vergoldeter Apfel als Schmuck des Weihnachtsbaumes geradezu an: denn Christus ist zum einen der neue Adam und zum anderen der Herr über die Welt.
Äpfel waren übrigens die Vorbilder für die heute üblichen Christbaumkugeln.
Auch die Rose begegnet uns in vielen Märchen. Sie galt zu allen Zeiten als eine besondere Blume, die zum Beispiel Liebe ausdrückt. Seit dem 15. Jahrhundert besingen die gläubigen Christen Jesus als im Winter aufblühende Rose in dem bekannten Kirchenlied ”Es ist ein Ros entsprungen“.
Rot ist seit alters her die Farbe des Blutes, des Opfers und der Liebe. Also mussten auch rote Rosen an den Baum.
Seit dem Kirchenvater Augustinus (354-430) galten Nüsse als Sinnbild für Christus. Hinter der unscheinbaren Schale der Geburt eines Kindes im Stall steckt eine wertvolle Frucht!
Die Oblaten erinnern an das Abendmahl.
Gold – auch wenn Rauschgold nur ein sehr dünnes Messingblech ist – erinnert an die wertvollen Geschenke der Weisen.

Bis Ende des 18. Jahrhunderts war dies der Schmuck des Weihnachtsbaumes.

Im 19. Jahrhundert wurde es – zur Freude der Kinder – üblich, Naschwerk und Plätzchen an den Baumzweigen zu befestigen.
Dieser leckere Schmuck stellte die Kinder seinerzeit auf eine harte Geduldsprobe. Denn erst am Neujahrstag oder in anderen Gegenden gar erst an Dreikönig (6. Januar) durften sie den Baum von seiner süßen Last befreien.
Ende des 19. Jahrhunderts kam dann kunsthandwerklich oder industriell gefertigter Baumschmuck in Mode. Glasbläser, vor allem in Thüringen, stellten verspiegelte Kugeln, Vögel, Zapfen oder Christbaumspitzen her und lieferten sie in jeder gewünschten Farbe.
Im 20. Jahrhundert zierte den Baum neben reichem Glasschmuck viel Lametta (dünngewalztes, glänzendes Blei).
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Heute Nacht ist Winteranfang

Beitragvon Jochen » 21. Dez 2010, 21:33

Zum 21. und 22. Dezember 2010

Am 22. Dezember 2010 um 0:38 Uhr beginnt der Winter, auch wenn es schon seit einigen Wochen danach aussieht.

Hierzu eine kleine Information aus http://www.kleiner-kalender.de :

>>>
Der Winter markiert in den gemäßigten Zonen die kälteste Zeit des Jahres. Als Folge der klimatischen Umstellung gibt es häufig Frost, auch Schnee kann fallen und längere Zeit in Form einer Schneedecke liegen bleiben.

Wie im Sommer gibt es auch im Winter alte Bräuche, die teilweise überlebt haben oder wiederbelebt wurden: zum Beispiel die Sonnenwende als Weihnachten, Alban Arthuan (keltisch), Julfest (nordisch/germanisch), Karneval/Fastnacht/Fasching, Maskenball, Winterverbrennung und Perchtenlauf.

Der astronomische Winter beginnt, wenn die scheinbare geozentrische Länge der Sonne 270° beträgt. Dies ist der Zeitpunkt der Winter-Sonnenwende. Er fällt bis auf wenige Minuten mit dem Zeitpunkt zusammen, in dem die Sonne ihre größte südliche Deklination und damit ihre südlichste Stellung auf der Himmelskugel erreicht.

Gegenwärtig beginnt der Winter etwa gleich häufig am 21. und 22. Dezember. Der 21. wird künftig häufiger werden; im Jahr 2047 wird der 22. zum letzten Mal in diesem Jahrhundert auftreten. Im Jahr 2084 wird erstmals seit 1696 der 20. Dezember Winteranfang sein. Nach dem Jahrhundertwechsel liegt der Winteranfang wieder auf dem 21. und 22. Dezember.
<<<

Was mir persönlich am meisten am Winteranfang gefällt: DIE TAGE WERDEN AB JETZT WIEDER LÄNGER!

Alles Gute für's Weihnachtsfest und jeden Tag gute 24 Stunden wünscht Euch allen der Jochen, Alkoholiker.
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Das 23. Türchen

Beitragvon Jochen » 23. Dez 2010, 11:14

Zum 23. Dezember 2010

Weihnachten in Italien

Die italienischen Kinder haben es gut. Sie können sich in der Vorweihnachts- und Weihnachtszeit auf viele Geschenke freuen!

Am 6. Dezember kommt „San Nicola“, der Nikolaus und legt Geschenke für die Kinder vor die Schlafzimmertür. Er ist aber nicht, wie bei uns, als Bischof Nikolaus gekleidet.

Am 13. Dezember wird „Santa Lucia“ gefeiert.

Die Lichterkönigin

Die „Heilige Lucia“ ist die Lichterkönigin und wurde im Jahr 281 in Sizilien geboren. Sie vererbte ihr Vermögen den Armen. Noch heute wird das mit einer Mahlzeit für die Armen gefeiert „Torrone die poveri“: Kichererbsen werden in Zucker gekocht, bis daraus eine feste Masse entsteht. Früher war es Brauch am Vorabend des 13. Dezembers eine Tasse mit Milch und trockenes Brot für den Esel der „Lichterkönigin“ vor die Tür zu stellen. Die Kinder bekommen auch an diesem Tag kleine Geschenke.

Die Adventszeit ist auf Sizilien die Zeit des Kartenspiels. Zur Finanzierung der Geschenke wird Karten gespielt, das „Weihnachtspokern“ ist sehr beliebt.

Die Hirten

Früher waren die Hirten sehr arm. Sie hatten kaum Geld. Deshalb spielten sie in der Vorweihnachtszeit in Ziegenfelljacken alte Volksweisen auf Dudelsack und Hirtenflöten.

Heute verkleiden sich Kinder am 23. Dezember als Schäfer, gehen von Haus zu Haus und singen Lieder mit Flötenbegleitung. Dafür bekommen sie etwas Geld oder Süßigkeiten.

Einen Tag vor Weihnachten dürfen die Italiener nichts essen und trinken. Erst Weihnachten (24.12.) ist die Fastenzeit vorbei und es gibt ein großes Festmahl.

Besonders auf Sizilien ist die Krippe wichtiger als der Weihnachtsbaum. Die jungen und die alten Italiener streiten sich, was wichtiger ist, der Weihnachtsbaum oder die Krippe.

Die Krippe

Die alten Leute finden die Krippe wichtiger. Die meisten Italiener haben eine Krippe, die oft ein halbes Zimmer groß ist. Die Krippe von Jesus soll von Bethlehem nach Rom gebracht worden sein. Eine Kirche wurde über diesem Ort gebaut. Sie heißt „Santa Maria Maggiore“. Die Kinder haben oft eigene Krippen. Sie tauschen die Krippenfiguren wie wir Stickers oder Briefmarken.

Die Figuren sind oft selbstgeschnitzt und sehr liebevoll und detailreich bearbeitet. Franz von Assisi hat die Krippe in Italien eingeführt. Die Dorfbewohner spielen oft in Krippenspielen Jesus, Maria und Hirten. Es gibt einen echten Ochsen und Esel in einer Höhle. Das Jesuskind ist eine holzgeschnitzte Figur und liegt in einer hölzernen Krippe mit Stroh.

„Natale“ heißt Weihnachten, „Bambino Gesú“ oder „Bambinello“ ist das Jesuskind.

Am 24. Dezember wird ein großes Festessen mit viel Fisch und Gemüse oder Truthahn veranstaltet. Zum Nachtisch gibt es meistens eine berühmte Spezialität „Panettone“. Das ist ein Weihnachtskuchen oder süßes Weihnachtsbrot mit Eiern, Butter, Zucker und Sultaninen. Zum Essen wird Wein getrunken. Vor dem Essen wird der Weihnachtsbaum aufgestellt und geschmückt und manchmal kleine Geschenke darunter gelegt, die aber erst am 25. Dezember ausgepackt werden dürfen. Weihnachten ist in Italien mehr ein fröhliches Fest, so wie Silvester bei uns. Es gibt auch einen alten italienischen Brauch, der manchmal noch gemacht wird: die Schicksalsurne. Jeder darf ein kleines Geschenk aus der Schisalsurne ziehen. Es werden nach dem Essen auch Gesellschaftspiele gespielt oder eine Tombola veranstaltet. Wichtig für alle Italiener ist am Heiligen Abend die Mitternachtsmesse.

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Alle Türchen sind auf!

Beitragvon Jochen » 24. Dez 2010, 00:43

Zum 24. Dezember

Die Weihnachtsgeschichte
Die Weihnachtsgeschichte nach Lukas

>>
Es begab sich aber zu der Zeit, daß ein Gebot von dem Kaiser Augustus ausging, daß alle Welt geschätzt würde. Und diese Schätzung war die allererste und geschah zur Zeit, da Quirinius Statthalter in Syrien war. Jedermann ging, daß er sich schätzen ließe, ein jeder in seine Stadt.

Da machte sich auf auch Josef aus Galiläa, aus der Stadt Nazareth, in das jüdische Land zur Stadt Davids, die da heißt Bethlehem, weil er aus dem Hause und Geschlecht Davids war, damit er sich schätzen ließe mit Maria, seinem vertrauten Weibe; die war schwanger.

Als sie dort waren, kam die Zeit, daß sie gebären sollte. Und sie gebar ihren ersten Sohn und wickelte ihn in Windeln und legte ihn in eine Krippe; denn sie hatten sonst keinen Raum in der Herberge.

Es waren Hirten in derselben Gegend auf dem Felde bei den Hürden, die hüteten des Nachts ihre Herde. Der Engel des Herrn trat zu ihnen, und die Klarheit des Herrn leuchtete um sie; und sie fürchteten sich sehr. Und der Engel sprach zu ihnen: Fürchtet euch nicht! Siehe, ich verkündige euch große Freude, die allem Volk widerfahren wird; denn euch ist heute der Heiland geboren, welcher ist Christus, der Herr, in der Stadt Davids. Und das habt zum Zeichen: ihr werdet finden das Kind in Windeln gewickelt und in einer Krippe liegen.

Alsbald war da bei dem Engel die Menge der himmlischen Heerscharen, die lobten Gott und sprachen: Ehre sei Gott in der Höhe und Friede auf Erden bei den Menschen seines Wohlgefallens. Und als die Engel von ihnen gen Himmel fuhren, sprachen die Hirten untereinander: Laßt uns nun gehen nach Bethlehem und die Geschichte sehen, die da geschehen ist, die uns der Herr kundgetan hat.

Sie kamen eilend und fanden beide, Maria und Josef, dazu das Kind in der Krippe liegen.

Als sie es aber gesehen hatten, breiteten sie das Wort aus, das zu ihnen von diesem Kinde gesagt war.

Alle, vor die es kam, wunderten sich über das, was ihnen die Hirten gesagt hatten.

Maria aber behielt alle diese Worte und bewegte sie in ihrem Herzen.

Und die Hirten kehrten wieder um, priesen und lobten Gott für alles, was sie gehört und gesehen hatten, wie denn zu ihnen gesagt war.
<<

Frohe Weihnachten!
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