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Wie ein Meeting der Anonymen Alkoholiker "funktioniert"

Wie ein Meeting der Anonymen Alkoholiker "funktioniert"

Beitragvon Jochen » 12. Mär 2009, 09:32

Guten Tag liebe Freunde.

Die folgende Beschreibung eines f2f-Meetings fand ich auf der Seite http://www.online-aa.de/only_con/alkohol/aa_02.htm

Es ist ein x-beliebiger Tag in der Woche an irgendeinem Ort in Deutschland. 20.00 Uhr abends - in einem gemieteten Raum findet wie immer zu dieser Zeit an diesem Tag ein AA-Meeting statt.
An einem Tisch setzen sich die Freundinnen und Freunde zusammen, die sich hier regelmäßig zum Meeting treffen.

Da klopft es an die Tür und jemand betritt den Raum, der noch nie hier gewesen ist.
Der Sprecher der Gruppe steht auf und begrüßt den Neuankömmling.
"Setze Dich zu uns an den Tisch. Was möchtest Du trinken? Kaffee, Wasser?"
Dann wird das Meeting mit der Präambel der AA eröffnet. Danach gibt es einige erklärende Worte zum Ablauf des Meetings.
"Uns interessiert nicht, wer Du bist und woher Du kommst. Sag uns nur Deinen Vornamen, damit wir Dich ansprechen können. Ich bin Xyz und zur Zeit der von der Gruppe gewählte Sprecher. Meine Aufgabe ist es, dafür zu sorgen, dass dieses Meeting heute Abend reibungslos funktioniert. Wer etwas sagen möchte, der melde sich und ich werde ihn dann auffordern, das zu erzählen, was er loswerden möchte. Nicht, weil ohne meine Aufforderung niemand etwas sagen darf, sondern weil ich darauf achten soll, dass jeder in der Reihenfolge seiner Meldung dran kommt. Übrigens - niemand muss hier etwas sagen, wenn er heute dazu nicht in der Lage ist. Auch Du nicht, wenn Du als Neuer vielleicht noch Hemmungen hast. Lerne uns ruhig erst einmal kennen, wenn es Dir hilft."
Die ersten Freundinnen und Freunde melden sich zu Wort. Sie erzählen, wie es ihnen die letzten Tage ergangen ist, sie erzählen, was sie im Moment bewegt, sie erzählen, was ihre Sorgen - aber auch, was ihre Freuden sind. Und weil sie ein neues Gesicht heute am Tisch haben, erzählt auch so mancher aus seiner Vergangenheit. Wie er Alkoholiker wurde, was er als Alkoholiker durchleben musste und wie er es dann irgendwann geschafft hat, von der Sucht des "Trinkenmüssens" endlich los kam.
Die anderen hören zu, niemand unterbricht, niemand belehrt, niemand kritisiert. Manchmal sieht man aber ein zustimmendes Nicken, wenn ein anderer einiges aus diesem Beitrag von sich selber nur zu gut kennt.
Ja - und dann erinnern sich auch andere an ihre Vergangenheit mit dem Alkohol und erzählen, wie das bei ihnen gewesen ist und wie sie den Weg aus der aktiven Sucht finden konnten.
Endlich nimmt sich auch das neue Gesicht den Mut und meldet sich zu Wort. Als er drankommt, sprudelt es nur so aus ihm heraus. Alles was sich aufgestaut hat, will ausgesprochen sein. Aufmerksam hören die anderen zu. Vieles davon kennen sie bestens aus ihrer eigenen Vergangenheit, vieles ist aus ihrer Sicht eine Sackgasse, aber niemand übt deshalb Kritik oder "weiss es besser".
Denn alle am Tisch haben eine Erfahrung gemacht: Wir teilen Erfahrung, wir teilen Kraft und wir teilen Hoffnung. Und aus diesem Teilen erwächst bei jedem der richtige Weg aus der aktiven Sucht.
Natürlich gibt es an diesem Abend auch viele Hilfestellungen. Aber nicht in Form von Belehrungen oder Korrekturen. Sondern andere sagen, wie sie in ähnlichen Situationen reagiert haben, wo sie damit weiterkamen oder wo sie für sich erkennen mussten, dass sie in eine Sackgasse liefen. Und dann den Mut hatten, umzudrehen und einen anderen Weg zu versuchen.
Als das Meeting mit dem Gelassenheitsspruch nach 2 Stunden beendet wurde, gab es keine "Gebrauchsanweisung" für den richtigen Weg aus der Sucht. Aber viele Anregungen, wie es zu schaffen ist und vor allem die Gewissheit, dass es zu schaffen ist. Denn jeder Weg aus der Sucht ist ein individueller Weg, der im Meeting gestützt und unterstützt wird.
Gute Freunde helfen einander.
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Re: Wie ein Meeting der Anonymen Alkoholiker "funktioniert"

Beitragvon Jochen » 22. Jul 2009, 09:49

Hier eine weitere Beschreibung von Hans-Jürgen Lötzerich - http://www.hausarbeiten.de/faecher/vors ... 0800.html#

Das ,,geschlossene Meeting"

Die Grundform der Zusammenkünfte und auch die wichtigsten sind die ,,geschlossenen Meetings", an denen nur Alkoholiker teilnehmen dürfen. Es wird sich mindestens einmal wöchentlich, teilweise auch häufiger zusammengefunden. Die Termine sind in jeder Stadt unter der Rufnummer der AA, die im Telefonbuch steht, zu erfahren. Die Gruppe ist das Forum, auf dem die Auseinandersetzung mit dem AA-Programm erfolgt. Die Gruppenstärke ist von Gruppe zu Gruppe verschieden, im Allgemeinen zwischen 10 und 20 Teilnehmer. Aber es können schon zwei Teilnehmer eine AA-Gruppe ausmachen. Thematisch werden hauptsächlich Probleme, die mit Alkohol in Zusammenhang stehen, besprochen. Beim ,,geschlossenen Meeting" liegt normalerweise Literatur aus, wie Broschüren und Buchveröffentlichungen der AA. Für die Teilnehmer stehen nichtalkoholische Getränke zur Verfügung. Die Treffen sind im hohen Maße ritualisiert. Das Meeting kann mit dem Vorlesen der Präambel sowie verschiedener anderer Texte (aus der AA-Literatur) beginnen. Es wird auf die Anonymität hingewiesen und nach aktuellen Problemen gefragt. In einem Rundgespräch berichtet jeder Teilnehmer, wie es ihm während der letzten Woche erging. Die Teilnehmer stellen sich jedesmal wieder mit seinem Vornamen und dem Bekenntnis Alkoholiker zu sein, vor. Die Diskussion verläuft geordnet nach einer Rednerliste. Die Themen resultieren aus aktuellen Problemen oder können vom Leiter des Meeting vorbereitet werden. Am Ende des Meeting können die Worte des Tages aus der AA-Literatur vorgelesen werden. Geschlossen wird z.B. mit dem ,,Gelassenheitsspruch" oder einer ,,Sammlung". Danach treffen sich Interessenten zum ,,Nachmeeting", wo im kleineren Kreis noch etwas vertiefter auf die persönlichen Probleme eingegangen werden kann.

Weitere Meetings

Es gibt zusätzlich auch ,,offene Meetings", die einmal im Monat stattfinden können. Hierzu können alle Angehörigen und Interessenten kommen. Es werden auch Einladungen an Pfarrer,Gemeindevertreter, Stadträte, Therapeuten, Ärzte und Fachleute verschickt. Die Termine werden zumeist in der Zeitung veröffentlicht. Diese Meetings haben neben Alkoholikern und deren Angehörigen, die aus Gründen der Einhaltung der Anonymität meist aus anderen Orten stammen, auch Experten als Redner.
Weiterhin gibt es je nach Bedarf vereinbarte ,,Arbeitsmeetings". Hier organisieren die Gruppenmitglieder Aktivitäten, bestimmen über die Verwendung von Spendengelder oder teilen anfallende Arbeiten auf. Ein Mitglied, welches für einen bestimmten Zeitraum für eine Arbeit verantwortlich ist, wird ,,betrauter Diener" genannt.
Gute Freunde helfen einander.
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Re: Wie ein Meeting der Anonymen Alkoholiker "funktioniert"

Beitragvon Jochen » 22. Jul 2009, 09:57

Und hier die Beschreibung von http://www.anonyme-alkoholiker.de/print/p03index.php

Was sind AA-Meetings?

Meetings heißen die regelmäßig stattfindenden Gruppentreffen der Anonymen Alkoholiker. Im Allgemeinen werden sie an jeweils gleicher Stelle einmal oder mehrmals wöchentlich zu festgelegten Zeiten abgehalten.

Die drei gängigen Meetingsformen

Im geschlossenen Meeting
treffen sich nur Alkoholiker und alle, die den ehrlichen Wunsch haben, mit dem Trinken aufzuhören. Jeder, der etwas zu sagen oder zu fragen hat oder sich der Gruppe mitteilen will, kann dies tun.

Dabei spricht jeder nur für sich und über sich selbst - seine eigenen Gefühle. Namen sollen nicht genannt, Kritik soll nicht geübt und Ratschläge nicht erteilt werden. In den geschlossenen Meetings kann der Alkoholiker die Fähigkeit entwickeln - durch die Offenheit und das ehrliche Bekenntnis der anderen -, sich selber zu erkennen. Er lernt, seine eigenen Schwächen, Fehler und Handlungsweisen selbstkritisch zu betrachten und sie schließlich zu offenbaren.

Irgendein anderer AA wird die gleichen Schwierigkeiten gehabt haben und kann schildern, wie er damit fertig geworden ist, und was er heute anders macht als früher. Die Erkenntnis, mit seinem Problem nicht alleine dazustehen, und das Gefühl, verstanden zu werden, machen Mut. Die Beispiele anderer, die aus scheinbar auswegloser Lage einen neuen Start ins Leben gefunden haben, geben Hoffnung.
Die wahre Bedeutung des eigenen Anteils bei seinen Schwierigkeiten erkennt der AA oft erst bei der Aussprache.

Am offenen Meeting
nehmen außer Alkoholikern auch Familienangehörige, Freunde, Verwandte oder sonst Interessierte teil. Der Meetingsablauf unterscheidet sich im Allgemeinen nicht von dem des geschlossenen Meetings, die Gesprächsthemen und -inhalte liegen jedoch meist - durch die Teilnahme von Nichtalkoholikern - auf einer anderen Ebene.

Das öffentliche Informationsmeeting
ist dann angebracht, wenn der Interessentenkreis im offenen Meeting zu groß wird oder eine Gruppe eine größere Personenzahl erreichen will. Bei dieser Gelegenheit ist jeder willkommen, der sich angesprochen fühlt. Diese Meetingsform erlaubt es auch, Fachreferenten zum Thema Alkoholismus sprechen zu lassen. Neben auswärtigen AA-Freunden (wegen der Anonymität am eigenen Ort) können als Redner also auch der Gemeinschaft nahestehende Ärzte, Therapeuten, Pfarrer oder Mitarbeiter der sozialen Dienste zu Wort kommen.
Gute Freunde helfen einander.
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