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Trockenbleibstrategie

Probleme, Erfahrungen und Berichte zum Thema Alkohol

Trockenbleibstrategie

Beitragvon Jochen » 30. Apr 2011, 12:32

»Sie haben scheinbar gute Strategien auch in Belastungssituationen Ihren Alltag abstinent zu bewältigen.«

Das habe ich gerade von einer Therapeutin gelesen, die auf die Schilderung eines Menschen antwortete. Dieser Mensch beschrieb seine widrigen Lebensumstände und schrieb dazu, dass er "trotzdem" trocken sei.

"Scheinbar" bedeutet: Tatsächlich nicht so, wie es scheint. Gemeint war sicher "anscheinend".

Der Satz impliziert, dass "Belastungssituationen" Schuld am Saufen sind. Dass dies nicht der Fall ist, beweisen genügend Alkoholiker aus den sogenannten gutsituierten Schichten der Bevölkerung. Andererseits saufen ja nicht alle Menschen, die in einem schwierigen Umfeld klar kommen müssen. Die Quelle, der Grund zu trinken liegt in uns selber, garantiert nicht in äußeren Belastungen. In den ersten Monaten wo ich nicht mehr soff, waren meine Lebensumstände, Beziehungen, Finanzen so kaputt, dass ich (damals noch ohne "Strategie") mich hätte totsaufen müssen. Habe ich komischerweise nicht.

Die Sprüche, Tipps und Tricks einiger sogenannter Therapeuten gehen mir mittlerweile sehr auf den Zeiger. Wenn ich meine Vergangenheit aufarbeite ist das eine Sache; die Aufarbeitung aber als Voraussetzung für meine Trockenheit anzusehen eine fatale. Ich muss mein gegenwärtiges Leben meistern - und NICHT versuchen, meine schräge Erziehung für meine Sauferei verantwortlich zu machen. Oder mein Umfeld... oder meinen Job... oder oder...

In einem Meeting hörte ich:

»Wenn ich warte, dass sich etwas selbst entwickelt, ohne was zu probieren, kann nichts geschehen. Tun! Ausprobieren! Klappt es so nicht, habe ich gelernt. Dann probier' ich es anders, irgend ein Weg wird schon richtig sein.
Damit kommt Vertrauen in mich selbst und damit kommt dann auch Vertrauen in das Leben - weil es meines ist.«


Das sagte ein Alkoholiker, kein Therapeut.

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Re: Trockenbleibstrategie

Beitragvon Jutta » 1. Mai 2011, 13:14

Lieber Jochen, liebe LoA Freunde

Therapeuten...........des eine Freund, des anderen Feind. Leben und leben lassen. Es sind immer Sätze aus einem Zusammenhang, aus einer "ganzen" Therapie. Sie alleine stehenden, und das auch noch noch aus der Position des "Feindes" heraus, zu bewerten fällt sicher schwer.

Ich denke dem einen ist der Therapeut eine Hilfe, dem andere eher weniger. Die Chemie muß stimmen und man muß sich fallen lassen können und wollen.

Egal wie auch immer man sein Trocken sein angeht, Hauptsache man ist zufrieden mit seinem eigenen persönlichen Weg, der für viele ganz erfolgreich von Therapeuten begleitet wird.


gute 24 Stunden

Jutta
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Re: Trockenbleibstrategie

Beitragvon Jochen » 1. Mai 2011, 14:10

Ich bin kein Feind von Therapeuten; sie haben die gleiche Daseinsberechtigung wie zB Steuerberater. Wenn unser Steuersystem nicht so kompliziert wäre, bräuchte es keine Steuerberater. Ist es aber. Also werden Steuerberater gebraucht und sie verdienen ihr Geld damit. Ebenso wie Therapeuten ihr Geld verdienen wollen - die Nachfrage regelt das Angebot.

Den ganzen Zusammenhang gibt's übrigens unter http://salus-forum.de/forum/showthread. ... erapieende

Einen schönen Restsonntag wünscht Euch der Jochen, Alkoholiker
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Re: Trockenbleibstrategie

Beitragvon Jutta » 1. Mai 2011, 17:33

Lieber Jochen,


Wenn unser Steuersystem nicht so kompliziert wäre, bräuchte es keine Steuerberater.

Wenn unsere Gefühlswelt nicht so kompliziert wäre, bräuchte es keine Therapeuten. ;)

Ich hatte dich garnicht persönlich gemeint, sondern allgemein.

Schönen Restsonntag auch für dich!

Jutta
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Re: Trockenbleibstrategie

Beitragvon Jochen » 1. Mai 2011, 20:53

Hallo liebe Jutta,

mir fällt gerade auf, dass es neben den Gemeinsamkeiten zwischen Steuerberatern und Therapeuten auch einen Unterschied gibt: Für mein Seelenleben kann ich selbst was tun, für Steuervereinfachung nur schwerlich. Wobei letztere auch für ersteres gesund wären... :D

Alles Gute und eine schöne Woche wünscht Dir der Jochen.
Gute Freunde helfen einander.
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