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Zu Thema Abstinenz

Probleme, Erfahrungen und Berichte zum Thema Alkohol

Zu Thema Abstinenz

Beitragvon Babuh2 » 13. Dez 2012, 12:54

Hallo Ihr Lieben
Mir gehen da so ein paar Sachen im Kopf herum weil ich gestern Geburtstag hatte. Ich habe mit den anderen ein Glas Sekt getrunken, auch ganz bewußt. Wenn ich mir den Stempel Alkoholiker nach außen geben würde, würde mich das sehr unglücklich machen, da bin ich nicht der Typ für. Und ich esse auch Bratensoße mit Wein. Nun habe ich etwas Angst, dass Ihr über mich herfallt, aber für mich gehört das zu einem normalen Leben dazu und hat mit Besaufen nichts zu tun. Ich mag ehrlich gesagt auch nicht die Begriffe nass und trocken weil sie mich an Säuglinge und Windeln erinnern, das passt für mich irgendwie nicht. Ich gebe zu, dass ich manchmal etwas stur bin und mich nicht gerne in Schubladen stecken lasse, streite aber nicht ab, eine Alkoholikerin zu sein. Für mich war Alkohol Betäubung und das eigentliche Problem fing bei gezieltem Kauf und Verheimlichungen an. Ich bin jetzt sehr glücklich ohne dieses "Kampftrinken" alleine und gestalte mein Leben wieder bewußt und klar, kann so auch Probleme aus der Vergangenheit besser verarbeiten, es wird jeden Tag besser. Ich habe aber keine Lust, meine Energie damit zu verschwenden, jeglichem Alkohol aus dem Weg zu gehen. Angst vor einem Rückfall habe ich im Moment nicht weil ich einfach denke noch mal richtig glück gehabt zu haben, dass nichts passiert ist. und wenn wäre bei mir bestimmt nicht die Bratensoße der Auslöser, sondern ich selber. Es gibt so viele Formen von Alkoholikern und unterschiedliche Menschen. Ich bin auf jeden Fall offen für andere Meinungen , es wird ja aber gesagt,, dass es nicht möglich sein soll, es gibt demnach nur totale Abstinenz. Ich bin da nur ehrlich und lasse mich gerne belehren, sei es auch durch eigene Erfahrungen.
Liebe Grüße
Babuh
Babuh2
 

Re: Zu Thema Abstinenz

Beitragvon Jutta » 13. Dez 2012, 13:59

Hallo Babuh,

so ein großes Thema, zu dem es soviele Meinungen gibt wie Sandkörner in der Sahara.

Du mußt entscheiden wie du deine Alkoholsucht leben möchtest. Ich habe es nach einigen Überlegungen offen gemacht, UND nie bereut. Ich bin heute stolz darauf es geschafft zu haben und mit der Krankheit in Einklang leben zu können.
OHNE jeden Tropfen. Ich bin, genau wie du, der Meinung das es der Kopf entscheidet wieder zu trinken oder nicht. Jedoch sagt mein Kopf auch, kein Risiko, NULL Alkohol. EIn bißchen trocken ist , denke ich, wie ein bißchen schwanger ;)

Ich wünsche Dir alles Gute


Jutta
Jutta
 

Re: Zu Thema Abstinenz

Beitragvon Hans aa-leben » 13. Dez 2012, 18:41

Hallo Freundinnen & Freunde

Nun habe ich etwas Angst, dass Ihr über mich herfallt, aber für mich gehört das zu einem normalen Leben dazu und hat mit Besaufen nichts zu tun. Ich mag ehrlich gesagt auch nicht die Begriffe nass und trocken weil sie mich an Säuglinge und Windeln erinnern, das passt für mich irgendwie nicht.


Hallo Babuh.

Ich lasse Deine Einlassung mal so stehen.

Noch stellst Du Bedingungen wie Dein eventuelles Gesundwerden auszusehen hat. Welche Formulierungen Du zulassen kannst ( WILLST ) Noch glaubst Du Freuninnen oder Freunde würden Dir etwas überstülpen wollen, Dich wie Du schreibst in eine Schublade stecken wollen. Das alles ist Dir nach Deinen Worten noch absolut suspekt und sicher nicht Dein Ding. OK. Auch das kann ich nachvollziehen, denn damit bis Du kein Einzelfall. Die Mehrheit aller Freundinnen & Freunde die sich über ihr trinken die ersten Gedanken machen argumenieren ähnlich.

Ich erzähle Dir mal etwas von mir, ich habe auch mal so angefangen, ich war auch einer von denen die nur zu ihren Bedingungen wenn überhaupt bereit waren Hilfe anzunehmen. Leider bin ich dabei mit einem solchen Denken total auf die Nase gefallen.

Wodurch hat AA bei mir wirklich funktioniert und wann war es dann soweit, daß bei mir überhaupt etwas funktionieren konnte, etwas funktioniert hat ? Ich bin von vielen Menschen, seien es Ärzte, Psychologen Therapeuten und auch anderen Fachleuten informiert, instruiert, komandiert, ja auch gebeten worden doch mein Leben zu ändern, mich nicht mit Alkohol umzubringen. All diesen Helfern habe ich Unfähigkeit, Unwissenheit, ja Besserwisserei attestiert und oft sogar mehr als unhöflich. Sehr oft lautstark und in unflätiger Fekalsprache.

Sie haben sich dann alle sehr schnell von mir zurückgezogen, mich aufgegeben, mir ein schlimmes und grausames Ende vorausgesagt. Sie haben mich in meinem Elend liegen lassen. Aber nicht nur das, sie haben mich selbst vor die Wand knallen lassen, sie haben es mir durch ihr für mich damals noch so unverständliches Verhalten ermöglicht, meine persönliche Schmerzgrenze zu überschreiten. Ich bin vor die Wand geknallt und wie, es war nicht mehr zu überhören und auch nicht zu übersehen selbst für mich nicht mehr.

Ich hatte niemanden mehr, keine Freunde, keine Familie, nichts, absolut nichts. Frau weg, Kinder weg, alles weg. Für mich war der Himmel auf die Erde gefallen. AA was war AA ? davon hatte ich all die Jahre in der Hölle nichts gehört und sicher auch nicht hören wollen. Ich war doch meiner Ansicht nach nur von Besserwisserei und Agressionen mir gegenüber umgeben. Mir wollte doch niemand helfen oder eine Chance geben, mir doch nicht mehr.

Ich durfte AA kennen lernen, ich durfte diese große Gemeinschaft spüren, fühlen, ja ich durfte nach 25 Jahren Hölle, nach 25 Jahren Saufen an einem Montagmittag meinen letzten Flachmann trinken und ab dem Tag immer wieder neu NUR FÜR HEUTE das erste Glas stehen lassen und das auch heute noch immer wieder jeden Tag neu. Das war vor fast 33 Jahren. Ich möchte Dich jetzt nicht zum Staunen bringen, sondern es soll Dir Mut und Hoffnung machen, daß es wirklich funktioniert ein neues trockenes Leben zu beginnen.

Ich danke heute noch allen Ärzten, Therapeuten, Psychologen und vielen Freundinnen & Freunden die ich damals einfach nur niedergemacht und verurteilt habe dafür, daß ich selbst vor die Wand knallen konnte und durfte und dann die große Gemeinschaft AA gefunden habe. Erst als ich bereit war Hilfe ohne Bedingungen anzunehmen BEDINGUNGSLOS wurde ich bereit und willig Schritt für Schritt in mein neues Leben zu gehen.

Es war und ist mein Weg und ich durfte ihn gehen.

Babuh.
Noch kannst Du alles selber entscheiden, warte nicht bis andere über Dich entscheiden, bis ein Pfleger bestimmt in welche Ecke des Gartens Du abgestellt wirst, bis andere entscheiden wann und wie oft Dir die Windeln gewechselt werden dürfen.
Ich weiß wie hart und für Dich sicher auch unsensibel meine Worte sich lesen, doch glaub mir, die Sucht Alkoholismus ist um einiges härter und grausamer.

AA hat mir nicht die Tore des Himmels geöffnet um mich herein zu lassen, AA hat mir die Tore der Hölle geöffnet um mich haraus zu lassen.

Euch allen gute 24 Stunden
Hans Alkoholiker heute trocken.
Hans aa-leben
 

Re: Zu Thema Abstinenz

Beitragvon Babuh » 14. Dez 2012, 13:17

Hallo Hans
Letztendlich war es wohl eher unsensibel von mir, die Begriffe nass und trocken doch recht abwertend zu beurteilen. Ich habe großen Respekt vor Menschen, die ganz offen als Alkoholiker leben. Es gibt keinen Grund einen Menschen deswegen abzustempeln, im Gegenteil. Ganz so unbedarft wie du meinst bin ich allerdings nicht, auch wenn es sich vielleicht so gelesen hat. Da ich selber lange mit drogenabhängigen Jugendlichen und Angehörigen Familien gearbeitet habe, kenne ich viele tragische Geschichten so wie auch deine. Am Ende steht der Kontrollverlust über das ganze Leben. Keiner möchte das erleben und sicherlich ist es richtig, rechtzeitig Hilfe anzunehmen. Ich möchte keine Propaganda für kontrolliertes Trinken und Alleingänge machen. Ich tue lediglich das, was bei mir funktioniert. Es gibt so viele Wege und eben auch Menschen, die aus dem Raster fallen. Ich ziehe meine Kraft aus meiner Familie und besonders der Verantwortung für meine Kinder. Und aus meinem Kampfgeist und dem Glauben an mich selbst. Das ist mein Weg der von denselben Schwierigkeiten geprägt ist wie bei allen anderen. Gerade wenn man quasi vom Fach ist, ist es schwer und manchmal unmöglich, sich auf Therapien einzulassen, ich suche aber gerne das Gespräch mit Betroffenen wenn die Chemie stimmt.
Bei mir kommt hinzu, dass es meine Lebensumstände nicht zulassen, dass ich viel Aufhebens um Alkohol machen könnte. Auch das ist harte Realität, vor allem wenn man Kinder hat. Nun wirst du sagen, dass es für Kinder schlimmer ist, mit einem Alkoholiker zu leben als mit einem bekennenden trockenen Alkoholiker. Aber nicht jeder Alkoholiker entspricht dem Bild des kotzenden, am Boden liegenden Menschen, der seine Kinder vernachlässigt. Bei mir beschränkte sich der Konsum z.B. auf eine Stunde oder zwei am Abend, was ja auch nicht toll ist. Die Ehe hat sehr gelitten.Tagsüber habe ich wieder funktioniert. Jahrelang habe ich gar nichts getrunken, von heute auf morgen, wegen der Schwangerschaften. Die Gefahr des Rückfalls gibt es immer und ich für mich persönlich brauche eine gewisse Unbefangenheit zu dem Thema. Saufen gibt es nicht, Bratensoße ja. Jeder Weg der Erfolg bringt ist ein guter Weg.
Liebe Grüße
Babuh
Babuh
 
Beiträge: 7
Registriert: 12.2012
Geschlecht: nicht angegeben

Re: Zu Thema Abstinenz

Beitragvon Hans@aa-leben.de » 14. Dez 2012, 16:31

Hallo Freundinnen & Freunde.

unbedarft wie du meinst bin ich allerdings nicht, auch wenn es sich vielleicht so gelesen hat. Da ich selber lange mit drogenabhängigen Jugendlichen und Angehörigen Familien gearbeitet habe, kenne ich viele tragische Geschichten so wie auch deine.


Hallo Babuh.
Nun ja ob Du mich nach meinem Beitrag nun wirklich zu kennen glaubst lasse ich mal offen. Ganz sicher werde ich Dir keine Unbedarftheit attestieren, denn solche Wertungen stehen niemandem zu und ganz besonders mir nicht. Zu Deiner Antwort
möcht ich Dir noch einige Worte sagen. Du hast viele Gründe aufgezeigt die sich fast wir eine Rechtfertigung lesen. Das ist wirklich nicht das was Dir langfristig helfen wird. Wenn Du etwas mehr über mich und meine Arbeit erfahren möchtest, dann geh mal auf meine Flaschenkinder Seite und auf die Webseite der Trokkenpresse in Berlin da gibt es eine Leseprobe von meinem zweiten Buch mit dem Titel ( Ich war die Nr. 18 ) Das soll keine Werbung sein sondern ich möchte Dir vermitteln, daß hier im Forum Freundinnen & Freunde schreiben die alle mal durch die Hölle gegangen sind, die niemals jemandem bewusst verletzen werden.

Dir wünsche ich die Kraft und den Mut das eine vom anderen zu unterscheiden.

Euch allen einen lieben Gruß

Hans von AA-Leben
Hans@aa-leben.de
 

Re: Zu Thema Abstinenz

Beitragvon Jochen » 14. Dez 2012, 17:52

Hallo Babuh, hallo Hans.

Ich sagte mir und anderen auch oft, dass Alkohol für mich nicht die große Rolle spielt und keineswegs der Mittelpunkt des Lebens darstellt. War natürlich reiner Selbstbetrug. Heute spielt Alkohol tatsächlich keine Rolle mehr in meinem Leben. Ich kann seitenlangen Diskussionen, ob Alkohol oder ob nicht, nun rein gar nichts mehr abgewinnen. Auch im Zweifelsfall ist es doch ganz simpel, den Stoff wegzulassen und gut ist es.

Wenn sich eine/r in Alkoholforen umschaut, ist nach meiner Erfahrung bereits klar, dass Alkoholismus vorliegt, oder kurz bevorsteht. Das Erkennungsmerkmal ist der Kontrollverlust, also, dass der/diejenige nicht einfach aufhören kann mit dem Trinken. Dass dies vielleicht "mal" gelingt, ist die Ausnahme, die die Regel bestätigt. Bei mir war das oft gezwungenermaßen der Fall, wenn ich beruflich sehr eingespannt war; allerdings habe ich die Sauferei regelmäßig nachgeholt. Erleidet eine/r keinen Kontrollverlust, liegt kein Alkoholismus vor. Ausprobieren werde ich es nicht - weil ich einerseits genau weiß, dass der Kontrollverlust eintreten wird und andererseits nicht weiß, ob mich dieser endgültig vernichtet.

Achja, Kämpfen musste ich in den ersten Monaten meiner Trockenheit, danach nicht wieder. Dauerhaft gegen den Alkohol zu kämpfen endete für mich immer in einer Niederlage, einem Kontrollverlust.

Jochen, Alkoholiker
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Re: Zu Thema Abstinenz

Beitragvon Jochen » 14. Dez 2012, 18:27

Eine Sache fällt mir gerade auf: das Wort »Abstinenz«

Dieses Wort bedeutet soviel wie Verzicht.

Solange für mich Nichttrinken einen Verzicht bedeutete, war ich unzufrieden mit meiner Situation. Es ist heute kein Verzicht mehr für mich, den Alkohol stehen zu lassen. Im Gegenteil - es ist ein glatter Gewinn, das Leben ohne Alkohol...

Ich "armer" Jochen trinke keinen Alkohol mehr. ;-)
Ich nehme auch kein Strychnin zu mir. Fehlt mir deshalb was?
Beides ist Gift für mich. Der Unterschied ist nur, dass letzteres, bei gleicher Menge, schneller zum Tod führt.

Gute 24 Stunden!
Jochen
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Re: Zu Thema Abstinenz

Beitragvon Jutta » 14. Dez 2012, 20:27

Ich freue mich Jochens Beitrag zu 100% unterschreiben zu können.

0 % Verzicht 100 % Gewinn

endlich wieder leben.


Jutta
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Re: Zu Thema Abstinenz

Beitragvon Babuh » 15. Dez 2012, 13:46

Hallo Ihr Lieben
Wir kommen dabei wohl nicht zusammen. Ich werde meine Bratensoße essen und euch nicht weiter behelligen. Bringt ja keinem was. Trotzdem solltet ihr in Betracht ziehen, dass ihr mehr Leute erreichen würdet, wenn ihr etwas über das traditionelle Bild des Alkoholismus als unheilbare Krankheit hinausgeht. Versuche, mit Alkohol vernünftig umzugehen sind doch auch ein Schritt, den es zu unterstützen gilt. Aber das ginge vielleicht zu weit.
Alles Gute
Babuh
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Re: Zu Thema Abstinenz

Beitragvon Hans aa-leben » 15. Dez 2012, 20:07

Hallo Freundinnen & Freunde

Hallo Babuh.

Trotzdem solltet ihr in Betracht ziehen, dass ihr mehr Leute erreichen würdet, wenn ihr etwas über das traditionelle Bild des Alkoholismus als unheilbare Krankheit hinausgeht. Versuche, mit Alkohol vernünftig umzugehen sind doch auch ein Schritt, den es zu unterstützen gilt. Aber das ginge vielleicht zu weit.


Wenn ich so oft und so viel ich kann mit noch Leidenden, mit Freundinnen & Freunden die noch ganz am Anfang stehen Erfahrung Kraft und Hoffnung teile, dann will und brauche ich niemenden erreichen der noch vernünftig mit dem Alkohol umghen kann, das ist nicht die Botschaft die ich weiter geben möchte. Wer mit dem Alkohol umgehen kann, dem brauche ich keinen Mut, keine Erfahrung und auch keine Hoffnung vermitteln oder nahebringen, der trinkt wann er will und hört auf wann er will. Genau das unterscheidet mich den Alkoholiker von einem sogenannten Säufer, nicht mehr und nicht weniger. Doch genau dieser einzige Aspekt macht meine unheilbare tödliche Krankheit aus. Ich kann nicht mehr trinken, ich kann nur noch Saufen. 1 Glas Alkohol sind für mich zuviel und 100 Gläser werden bei mir nicht mehr reichen.

Deine Argumente sind ja nicht neu zumindest für mich nicht, leider gibt es immer noch zu viele die ihre Argumente als Postulat verstehen und sie immer und immer wieder hoch halten. Gib Dir selber alle Zeit die Du brauchst um Deine Argumente zu überdenken, sie zu hinterfragen, zerleg sie, seziere sie solange und so gründlich bis Du für Dich etwas findest was Du annehmen kannst und vor allem auch willst. Leider gibt es keinen Garantieschein dafür, daß Du ein eventuelles Resultat egal wie es auch ausfallen mag erleben wirst, den gibt es für niemanden.

Euch allen einen schönen 3 Advent und gute 24 Stunden
Hans Alkoholiker heute trocken
Hans aa-leben
 

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