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Plastikwelt

Probleme, Erfahrungen und Berichte zum Thema Alkohol

Plastikwelt

Beitragvon Jochen » 3. Jun 2010, 11:42

Hallo liebe Freundinnen und Freunde,

ich bin der Jochen, Alkoholiker und heute trocken.

Vor vielen Jahren, noch bevor mich der Alkohol in den Griff bekam, hatte ich das Gefühl, dass wir im ausgehenden 20. Jahrhundert in einer künstlichen Welt leben. Alles wird künstlich hergestellt, angefangen von Kinderspielsachen, über Verpackungen bis hin zu den Nahrungssmitteln. Der Begriff "Kunststoff" (klingt so nach Kunst) beschönigt das, der DDR-Begriff "Plaste" ist für mich näher an der Wahrheit. Aber das nur am Rande.

Ich versuchte der Plastikwelt zu entfliehen, in dem ich diese Dinge so weit wie möglich aus meinem Leben verbannte. Was natürlich nur ansatzweise gelang. Aber ich ging mit meinen Überlegungen irgendwann über das rein Materielle hinaus, für mich gab es bald auch ein Plastik-Verhalten, eine Plastik-Gewohnheit und Plastik-Denken. Der Begriff Plastik war für mich das Synonym für "unecht".

Während meiner Trinkerkarriere begab ich mich in die Plastikwelt. Wenn ich heute zurückschaue, war alles, naja fast alles, künstlich. Die Beziehung zum Partner, das Verhalten zur Familie und zu den Berufskollegen, ich beschäftigte mich mit Dingen, die mich nichts angingen und freute mich, wenn es anderen schlechter ging als mir. Es war kein Stillstand meiner Entwicklung, es waren Rückschritte. Die Plastikwelt, die ich vorher so verabscheute, wurde für mich Lebensinhalt.

Es wäre vermessen zu behaupten, dass ich heute frei von unechten Gedanken und Ansichten bin. Aber eines kann ich ohne Alkohol deutlich spüren: Es bewegt sich etwas. Der Müll im Kopf wird weniger. Ganz echt zu werden ist ein großes Ziel; mir ist dabei klar, dass ich mich nur auf den Weg machen kann. Und zwar heute.

Eine AA-Freundin sagt immer "Auf geht's, packmers!".

Ich wünsche Euch einen schönen Feiertag! (auch denen, die heute keinen haben)
Gute Freunde helfen einander.
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