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Nur an mich denken?

Probleme, Erfahrungen und Berichte zum Thema Alkohol

Nur an mich denken?

Beitragvon Jochen » 10. Jan 2011, 19:37

"Wie soll das gehen: ich soll nur an mich denken?" Das war eine Frage von einer neuen Freundin im Meeting.

Ich bin der Jochen und Alkoholiker.

Ich habe das zu Beginn meines trockenen Lebens genauso falsch verstanden.
Gesunder Egoismus, der Wichtigste in meinem Leben,... das habe ich zuerst auch so übersetzt: Ich soll nur an mich denken...

Es geht für mich heute darum, dass ich wichtig bin, ich muss mich nicht für andere aufopfern, oder gar Hilfe aufdrängen. Spätestens mit der Erkenntnis, dass ich ein Alkoholiker bin, musste ich mich wichtig und ernst nehmen. Nur ein starker Jochen kann das Leben meistern, Probleme lösen, Schwierigkeiten bewältigen. Und um stark zu werden, muss ich gut zu mir sein. Auch wenn Hilfe angefragt wird, ist es nötig, stark und geistig gesund zu sein. Natürlich fehlt es mir dabei noch an allen Ecken und Enden - von großer Stärke kann noch längst keine Rede sein. Ich habe jedoch bemerkt: Immer dann, wenn ich in die alten Verhaltensweisen gerate, wird es schwierig: Aufgaben übernehmen, die nicht meine Sache sind, Dinge tun, die mir keine Freude bringen, ganz gleich ob privat oder beruflich. Seit ich mein Leben mehr und mehr in die Hand nehme, habe ich Freiräume, die ich für mich selbst -und in der Folge auch für andere- nutzen kann.

Ich sollte also nicht NUR an mich denken, aber durchaus beleuchten, wieviel Macht ich anderen über mich gebe. Wobei ich Macht nicht mit direkter Unterdrückung gleichsetze. "Macht über mich" kann zum Beispiel auch bedeuten, dass jemand mein Mitleid erregen möchte, um etwas zu erreichen, was mir wiederum nicht gut tut.

Im Idealfall sollte alles was ich tue (und auch nicht tue) freiwillig sein. Wenn ich bereit bin, die Konsequenzen aus meinem Tun zu tragen, klappt das IMMER. Und die Konsequenzen sind oft positiv.

Gruß vom Jochen, Alkoholiker!
Gute Freunde helfen einander.
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