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Kompromisse

Probleme, Erfahrungen und Berichte zum Thema Alkohol

Kompromisse

Beitragvon Jochen » 17. Nov 2010, 12:18

Hallo Freunde, ich bin der Jochen, Alkoholiker.

Ich "lebe" ständig in Kompromissen: Beruflich gehe ich Kompromisse ein, damit alle Beteiligten zufrieden sein können. Beispielsweise möchte ein Kunde etwas von mir erledigt bekommen, ist aber nicht in der Lage, das zu bezahlen. Also biete ich einen Kompromiss an (z.B. Teilzahlungen). Privat und in der Famile mache ich ebenfalls Kompromisse; ich glaube, wenn mehrere Menschen auf begrenztem Raum zusammenleben, geht das gar nicht anders.

Kompromisse sind einerseits nötig, andererseits auch variabel. Ich meine die Frage, wie weit ein Kompromiss gehen kann oder sollte. Genau diese Frage muss ich mir bei allen Entscheidungen und Vorhaben stellen. Ein (für mich) zu weit gehender Kompromiss macht mich unzufrieden. Kompromisslos zu sein, macht eventuell andere unzufrieden - indirekt dann auch wieder mich selbst. Also muss ich eine "Mitte" finden, die Balance halten.

Dabei unterscheide ich zwischen Dingen, die ausschließlich mich selbst und niemanden anderen betreffen - und andererseits Dingen, die das Leben anderer beeinflussen. Beim Trinken von Alkohol ist die Toleranz gleich Null, also gibt es keinen Kompromniss. Das gilt ebenso für alles andere, was ich zu mir nehme, also auch das Essen und die Einnahme von Medizinen. Es gibt auch Tätigkeiten, die für mich außerhalb jeden Kompromisses stehen, dazu zählen auch viele freiwillige Dinge, die keinen anderen beeinträchtigen.

"Ausnutzen" ist für mich ein Kompromiss zu meinen Lasten, erzeugt also Unzufriedenheit meinerseits. Grundsätzlich sollte ich vor dem Kompromiss überprüfen, ob ich damit gut oder schlecht leben kann. Leider tue ich das oft nicht -oder zu spät- und nehme dadurch (manchmal empfindliches) Unwohlsein in Kauf. Der Leitsatz "Ich muss nichts, aber ich darf alles." ist mir oft eine Hilfe beim Finden von guten Kompromissen.

Euch allen viele Grüße vom Jochen
Gute Freunde helfen einander.
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Jochen
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Re: Kompromisse

Beitragvon Jochen » 17. Nov 2010, 20:29

Liebe Freunde,

eben fiel mir doch etwas auf. Ich schrieb

Es gibt auch Tätigkeiten, die für mich außerhalb jeden Kompromisses stehen, dazu zählen auch viele freiwillige Dinge, die keinen anderen beeinträchtigen.

die keinen anderen beeinträchtigen... genau da scheint bei mir der Hund begraben zu sein. Ich richte mein Tun danach aus, wie andere davon beeinträchtigt werden, wie ich GLAUBE, dass andere beeinträchtigt werden KÖNNTEN. Da schnappt die Falle zu; ich spaziere in den Köpfen anderer herum und überlege fieberhaft, ob sie beeinträchtigt sein könnten. Statt mich selbst zu fragen, ohne die "Befindlichkeiten" anderer zu studieren.

Ich werde "dran" bleiben :shock:

Jochen, Alkoholiker
Gute Freunde helfen einander.
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