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Hör auf zu Kämpfen und Du hast die Chance zu gewinnen

Probleme, Erfahrungen und Berichte zum Thema Alkohol

Hör auf zu Kämpfen und Du hast die Chance zu gewinnen

Beitragvon Hans aa-leben » 13. Apr 2009, 12:46

Liebe Freundinnen & Freunde.

Zu dem Thema

Wer kämmpft kann verlieren, wer nicht kämpft hat schon verloren
möchte ich doch noch etwas von meinen Erfahrungen schreiben. Meine Erfahrungen sind da etwas anders, wie gesagt es sind ledig nur meine Erfahrungen.

Als ich aufhören konnte zu kämpfen, hatte ich die Chance zu gewinnen

Heute gewinne ich jeden Tag wieder neu.

Für mich gibt es bei keinem Glas welches ich wieder trinken würde, einen Garantieschein dazu, daß ich es überleben werde. Der Knopf für das tödliche Karussel auf dem ich selber mitfahre ist dann gedrückt und es wird schneller und schneller und wird mich früher oder später in eine dunkle Tiefe schleudern in die ich nie wieder zurück möchte. Einmal Hölle und zurück haben mir gereicht. Ich durfte es überleben.

Ich möchte aber noch über eine wichtige Frage etwas schreiben, die ich immer wieder gestellt bekomme.

Alkohol im Haus ????

Diese Frage habe ich in meinen Anfängen immer sofort mit einem klaren Nein beantwortet. Wie gesagt in meinen Anfängen. Ich durfte in all den Jahren, Lernen, Begreifen, Erfahren und vor allem auch annehmen.
Heute tue ich immer nur das, was ich auch aushalten kann, was ich ertragen kann, ja was ich mir zumuten kann und vor allem auch will. In den ersten Jahren meiner trockenheit hätte ich gar nicht erst den Mut gehabt,
Alkohol in meiner Wohnung zu haben und ihn meinen Gästen anzubieten erst recht nicht. Meine Angst war viel zu groß, wieder mal selbst hinzulangen, nicht standhaft zu bleiben, ja rückfällig zu werden. Zu Der Zeit hatte ich wirklich große Angst, wieder da zu landen wo ich mal war, In der Hölle

Erst als ich aufhören durfte zu kämpfen hatte ich die Chance zu gewinnen.

Heute biete ich auf meinen Familienfeiern zu Hause meinen Gästen das an was sie trinken möchten, mit einer sehr wichtigen Einschränkung. Nichts von dem was meine Gäste an Alkohol nicht getrunken haben bleibt in meiner Wohnung, wenn sie nach Hause gehen. Entweder nehmen sie die Reste wieder mit nach Hause, oder die Reste werden sofort entsorgt und zwar sofort und nicht erst am nächsten Tag. Nur weil ich mit dem Alkohol nicht mehr mgehen kann, werde ich meinen Gäste und auch jedem anderen nicht verbieten das zu trinken was sie gerne möchten.

Der Alkohol überfällt mich nicht und er überrascht micht auch nicht, es sei denn, ich öffne ihm selber die Türe und genau das tue ich, wenn ich die angebrochenen Flaschen nicht sofort entsorge.

Euch allen gute 24 Stunden.

Hans Alkoholiker heute trocken.
Hans aa-leben
 

Re: Hör auf zu Kämpfen und Du hast die Chance zu gewinnen

Beitragvon Jochen » 21. Apr 2009, 00:35

Hallo lieber Hans, hallo liebe Freunde,

die Machtlosigkeit gegenüber dem Alkohol ist mir absolut gegenwärtig. Würde ich heute ein Glas anrühren wäre ich wieder "dabei". Damit ist klar, dass ein Kampf gegen den Alkohol aussichtslos ist. Jeden Tag aufs Neue muss ich mir selbst eine Vorgabe machen, nämlich den nächsten Kick zu unterlassen. Gerade heute abend hab ich im Chat darüber gesprochen: Das bei mir im Moment überhaupt nicht vorhandene Verlangen nach Alkohol ist eine große Gefahr. Es macht sorglos! Nicht dass ich scharf auf Sorgen wäre -das ganz bestimmt nicht- aber in Bezug auf den Alkohol kann es dazu führen, dass "ein Gläschen in Ehren" für gefahrlos gehalten wird. Und genau deswegen bin ich heilfroh, dass es liebe Menschen um mich gibt, die ebenfalls alkoholsüchtig sind und mit ihren Erfahrungen bei meiner Genesung helfen.

Ich bin nicht "durch" AA, eine andere Gemeinschaft oder SHG trocken geworden. Aber ich bin durch das Genesungsprogramm der AA und die Gemeinschaft mit anderen Leidenden trocken geblieben.

Komischerweise stört mich Alkohol im Haus bis heute nicht. Meine Töchter trinken Alkohol und können damit umgehen. Der Alkohol steht nicht in meiner Umgebung. Meine Frau trinkt seit meinem DoS keinen Alkohol mehr und ist die einzige, die darauf achtet, dass ich nicht "zu dicht" rankomme. Aber wie bereits gesagt - ich habe keinen Saufdruck mehr. Gerade die dadurch entstehende Sorglosigkeit muss ich einerseits durch die tägliche Selbstermahnung "gib mir gute 24 Stunden", und außerdem durch das Gespräch mit Freunden im Griff behalten. Das Gespräch mit Leidensgenossen ist eine großartige Sache und hilft -ganz nebenbei- beim Lernen in vielen Lebensfragen.

Es ist ein neues Leben jetzt und -wenn ich meinen Kopf rechtzeitig einsetze- bleibt es auch so, heute jedenfalls...

Herzliche Grüße und gute 24 Stunden wünscht Euch allen der Jochen, Alkoholiker
Gute Freunde helfen einander.
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