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Gedanken zu Zensur

Probleme, Erfahrungen und Berichte zum Thema Alkohol

Gedanken zu Zensur

Beitragvon Jochen » 1. Jan 2010, 13:17

Hallo, liebe Freundinnen und Freunde,

vor genau einem Jahr haben einige von uns schon einmal Bekanntschaft mit dem Löschen von Beiträgen und Rauswurf aus Chats gemacht. Ich möchte einerseits nicht darüber lamentieren, andererseits verabscheue ich so etwas. Vielen fällt beim Wort Zensur China oder einige andere Länder des nahen und fernen Ostens ein. Zensur gibt es aber überall, auch in kleinen Gemeinschaften, auch in Foren und Chats des Internets. Für mich heißt, eine Internetplattform zu betreiben automatisch der Ausschluss jedweder Zensur. Zensur ist das Eingeständnis, unfähig zur Diskussion zu sein.

Das Entfernen von beleidigenden oder gesetzeswidrigen Texten ist keine Zensur, sondern eine Pflicht. Der Betreiber einer Webseite macht sich strafbar, wenn er diese nicht entfernt.

Da die Teilnehmer an Foren oft gar nicht wissen, dass bestimmte, nicht genehme Texte entfernt werden, möchte ich an dieser Stelle die mir bekannten zensierenden Seiten, samt dem Feststellungsdatum, benennen:

www . chat-aa . de (Stand Dezember 2008)
www . alko-hohl . de (Stand Dezember 2009)

Ich würde mich freuen, wenn wir die Augen aufhalten und gegebenenfalls weitere zensierende Seiten auflisten.

Euch allen ein gutes, gesundes neues Jahr 2010.
Euer Jochen, Alkoholiker
Gute Freunde helfen einander.
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Jochen
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Re: Gedanken zu Zensur

Beitragvon Jutta » 1. Jan 2010, 15:13

Zensur ist meiner Meinung nach die Angst vor der Wahrheit.

Der Wahrheit etwas falsch zu machen

Der Wahrheit etwas nicht so gut zu können wie ein anderer

Der Wahrheit das der Neid nagt

Laßt uns daran arbeiten das wir ohne Zensur auskommen durch Ehrlichkeit, Tolleranz und auch Rücksicht.
Jochens Beginn Zensur aufzulisten ist gut und wichtig.

Unabhängig ist nur, wer weder herrschen noch beherrscht sein will

Prof. Dr. Lothar Schmidt


Jutta, Alkoholikerin
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Re: Gedanken zu Zensur

Beitragvon Olaf » 1. Jan 2010, 15:50

hallo freunde,

ich bin der meinung das man sich nicht so viele gedanken machen soll.
bei uns gibt es keine zensur.. und das ist auch richtig so...

wenn das in anderen chats gemacht wird bitte...

das zeugt doch nur davon das ich mich über etwas ärgere und ich nicht will das es andere leute lesen...
um so meine scheinwelt weiter bauen zu können...

sie war das noch:"ich bau eine stadt für dich"

das ist doch schön.. aber dann bitte auch so das es eine richtige stadt ist. und keine scheinstadt oder gar
schlaraffenland...

ich möchte mal ein gespräch hören wo alles rausgeschnitten ist was mir nicht passt....
ob es dann noch einen sinn hat?? bestimmt nicht...

wer zensur ausübt hat angst vor der wirklichkeit.

der song text:

Es ist so viel soviel zu viel
Überall Reklame
Zuviel Brot und zuviel Spiel
Das Glück hat keinen Namen

Alle Straßen sind befahren
In den Herzen kalte Bilder
Keiner kann Gedanken lesen
Das Klima wird milder

Refrain:

Ich bau ne Stadt für dich
Aus Glas und Gold und Stein
Und jede Straße die hinausführt
Führt auch wieder rein
Ich bau eine Stadt für dich - und für mich

Keiner weiß mehr wie er aussieht - oder wie er heißt
Alle sind hier auf der Flucht - die Tränen sind aus Eis

Es muss doch auch anders gehen - so geht das nicht weiter
Wo find ich Halt, wo find ich Schutz - der Himmel ist aus Blei hier

Ich geb keine Antwort mehr - auf die falschen Fragen
Die Zeit ist rasent schnell verspielt - und das Glück muss man jagen

Refrain: 2x (beim 2. Adel)

- Ich bau ne Stadt für dich
- Yeah
- führt auch wieder rein
- und für mich

C-Part:

Cassandra: Eine Stadt in der es keine Angst gibt nur Vertrauen
Adel: Wo wir die Mauern aus Gier und Verächtlichkeit abbauen
Cassandra: Wo das Licht nicht erlischt
Adel: Das Wasser hellt
Cassandra: Und jedes Morgen grauen
Adel: Und der Traum sich lohnt
Cassandra: Und wo jeder Blick durch Zeit und Raum in unsere Herzen fließt

Refrain: 2x

Songtexte von Cassandra Steen

gruss olaf
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Re: Gedanken zu Zensur

Beitragvon Bianka » 3. Jan 2010, 10:19

Hallo, Hanna
Zuerst auch Dir ein gutes, neues Jahr.
Ich bin erst seit kurzer Zeit trocken und muß leider sagen, das ich Deinen Beitrag nicht verstehe.
Es ist alles sehr wichtig für mich, um voran zu kommen, daher eine Bitte an Dich.
Könntest Du mir es mal näher erläutern? Ich möchte gern verstehen und dazu brauch ich jede Hilfe.
Vielen Dank
Bianka, Alkoholikerin, seit 6 monaten trocken
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Re: Gedanken zu Zensur

Beitragvon Jimmy » 3. Jan 2010, 13:11

hallo freunde,

ich bin jimmy, alkoholiker.....heute trocken......

also ich verstehe das immer noch nicht.

offenheit und ehrlichkeit sind der grundstein dieser plattform gewesen, und wird es auch immer sein.

in den nun fast einen jahr in dem ich mich hier auf dieser plattform bewege habe ich noch nie erlebt

das jemand beiträge versteckt oder verschoben hat. (und ich bin schon vom anfang dabei)

falls dies wirklich passiert sein sollte, bin ich mir sicher das dies nicht passiert ist um etwas vor irgendjemand zu verstecken,

sondern hatte wahrscheinlich organisatorische gründe.

es ist leicht anderen menschen unehrlichkeit vorzuwerfen wenn man selbst nicht in der lage ist ein anständiges

ordentliches leben zu führen. jeden fehler den man bei anderen bemängelt, sollte man erst bei sich selbst suchen.

wie auch immer.....wer hier her kommt, und sich auf dieser plattform bewegt, sollte sich im klaren sein das er

von mir knallhart die wahrheit gesagt bekommt.

wenn jemand damit nicht umgehen kann soll er weg bleiben.....dann ist er nicht bereit die wahrheit hören zu wollen.

und wer weg bleibt der sollte sich auch nicht einmischen in diskussionen die zensur anbetrifft........

weil wegbleiben auch eine art selbstzensur ist.....man sagt hat nix mehr und nimmt alles stillschweigend hin.

danke fürs lesen

jimmy, alkoholiker......heute trocken....
Jimmy
 
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Re: Gedanken zu Zensur

Beitragvon Hans aa-leben » 3. Jan 2010, 14:42

Als Angehörige lebt man täglich mit der Situation der Zensur. – Und man kämpft jeden Tag damit, dass diese versteckte Zensur nicht zu Co Verhalten führt…… als Betroffener ist diese Art von Zensur, in der Familie, oftmals der Grundstein für Alkoholismus……


Hallo Freundinnen und Freunde.
Hans Alkoholiker heute trocken.

Wenn ich den Grundstein für meine 25 jahre Saufen, für meinen so langen Weg durch die Hölle damals so genau und deutlich erkannt, oder gekannt hätte, dann hätte ich all die Traurigkeiten, meine Hilflosigkeit, meine fast tödliche Verzweiflung nicht durchleben müssen. Ich hätte ja Gründe gehabt, Entschuldigungen und Rechtfertigungen, daß nicht ich, sondern, daß das Verhalten ANDERER an meinem so unwirklichen Leben Schuld hatten. Doch Gründe sind nun mal austauschbar, sind es nicht die EINEN dann sind es die ANDEREN und gibt es mal keinen Grund dann ist auf jeden Fall das der Grund für mich gewesen.

ICH HATTE IMMER GRÜNDE. Auch Zensur, Kontrolle, oder ein immer wieder beobachten werden hätten mir als Grund gereicht so weiter zu leben, so weiter zu Saufen wie ich es MUSSTE, denn ein WOLLEN gab es sehr schnell nicht mehr für mich. Ich hatte keinen WILLEN MEHR ich lebte nicht mehr selbst, ich wurde gelebt. Gelebt von meiner Gier nach dem mir selbst ausgesuchten Suchtmittel Alkohol, ohne funktionierte einfach ich nicht mehr.

Ich fange mal mit unserer 5 Tradition an.

Die Haupt-Aufgabe jeder Gruppe ist, unsere AA Botschaft zu Alkoholikern zu bringen, die noch leiden. Ob diese Botschaft nun vom wem auch immer zensiert, zerlegt oder seziert wird und dann vielleicht nicht angenommen und dann von wem auch immer verworfen ist absolut sekundär.

Das war es doch, da konnte ich ja noch zusätzlich etwas tun, anderen helfen, ihnen deutlich machen was sie zu tun und zu lassen hatten in dem ich immer mal wieder mit Floskeln oder AA Literatur, abgeklärt und so super klug rumwedelte. Immer wieder versuchte ich fast agressiv so manche armen Schweine trocken zu legen, ihnen Disziplin und nebenbei auch noch Benimmregeln beizubringen, ja sie damit zuzuschütten.

Ich wollte sie wieder zum Leben erwecken und zwar so unauffällig auffällig, daß es auch ja von vielen bemerkt werden würde. In den ersten Jahren habe ich mir sogar noch einiges mehr zugetraut. Ich habe mal so richtig den abgeklärten, den harten Alkoholiker raushängen lassen ( ENTWEDER ODER ) Heute weiss ich es besser, sehr oft wollte ich prvozieren, wollte weh tun um selber nichts zu spüren, ja von mir abzulenken. Wie einfach war es doch, einem Neuling den Satz vor die Füsse zu werfen. ( Heb Deinen Arsch ) oder noch andere Sprüche die ich ohne darüber nachzudenken übernommen hatte um sie anderen überzustülpen.

Ich trank doch nicht mehr, ich war doch wieder wer, ich wusste doch genau wo es lang ging, was zu tun war, wie ich den oder die noch Leidenden wach zu rütteln hatte. Ich war doch so belesen konnte fast die gesammte AA Literatur runter beten. Ich war davon überzeugt, damit würde ich auf jeden Fall Eindruck machen. Genau das verstand ich damals für mich als Erfahrung, Kraft und Hoffnung miteinander teilen. das war damals die Botschaft die ich in meinem Größenwahn an die noch leidenden bringen wollte. Es war aber kein Bringen, es war eher ein vor die Füsse knallen.

Oh was war ich für ein toller Hecht. Für mich waren der 12 Schritt und die AA Texte ja so wichtig geworden, da konnte ich mich ja mal so richtig beweisen oder gar profilieren. Etwas sehr wichtiges habe ich damals allerdings nicht bemerkt. Ich trank zwar nicht mehr, aber trocken war ich noch lange nicht, ich stolperte noch über alles und jedes, ich fand in jeder Suppe immer noch ein Haar. Doch in wirklichkeit ich war ja schon froh, daß ich mit dem ersten Schritt so einigermaßen zurecht kam und genau darum war ich ja immer Laut wie ein Großer. ( Überlaut )

Ich habe in den Gruppen immer wieder den Satz gehört.

( DAS WICHTIGSTE ZUERST )

Ich habe es lange Zeit fast als Erlaubnis für meine Klaren Worte empfunden. Von wegen klar, sie waren
( Besserwisserisch, Anmassend, Laut und Überheblich. ) Ich durfte lernen, lernen, lernen. Ich durfte Hans ein AA Freund werden. Erfahrung, Kraft und Hoffnung miteinander teilen wurde dann für mich immer mehr unter den Freundinnen und Freunden möglich. Es war für mich das immer wieder oft unerkärbare

MITEIENANDER & FÜREINANDER

Als ich Laut, Grob und Unsensibel war, da habe ich nur verletzt und nicht geteilt. Danke den Freundinnen und Freunden, die mir dabei geholfen haben einfach nur der Hans zu werden, nur einer von vielen Freundinnen & Freunden die immer wieder die Botschaft an únsere noch leidenden bringen, die mir mit ihren Erfahrungen, mit ihrer Kraft, ihrer Hoffnung und mit ihrem immer wieder teilen ohne Vorhaltungen oder Reglementierungen, jeden Tag neu Mut und Hoffnung für mein neues trockenes Leben gemacht haben.

Ich bin nicht dazu verurteilt, einst Erlebtes ständig zu wiederholen, doch ich darf fähig werden, aus meinen Fehlern zu lernen.

Will ich Liebe finden, oder will ich Fehler finden ??
Beides geht nicht.

Euch allen gute 24 Stunden.

Hans Alkoholiker heute trocken.
Hans aa-leben
 

Re: Gedanken zu Zensur

Beitragvon Jimmy » 3. Jan 2010, 18:55

hallo liebe freunde,

ich bin jimmy, alkoholiker .....heute trocken.....

sorry hanna falls ich dir auf die füsse getreten habe.

dieser chat und dieses forum ist und bleibt offen für alle.

auch für co´s und freunde die noch unter der krankheit leiden,

das heisst nass sind.

und wenn du gerne hier schreiben möchtest.....dann tu das bitte.....

ich zumindst hab mich sehr gefreut wiedermal etwas von dir zu lesen.

jedoch bitte ich dich wenn du hier schon anschuldigungen machst

doch bitte auch ross und reiter zu nennen.

wir bemühen uns hier in unseren rahmen eine selbsthilfe für alkoholiker/

anghörige zu betreiben. das geht nur über offenheit und ehrlichkeit.

ich bekomme mit sicherheit hier nicht alles mit, jedoch wage ich zu bezweifeln

das jemand etwas aus dem meeting in der öffentlichkeit ausblubbert......

hab ich noch nie erlebt......sorry.....

jimmy, alkoholiker......heute trocken....
Jimmy
 
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