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Allgemeine Informationen zum Forum

FAS. Das Fetale Alkoholsyndrom.

Probleme, Erfahrungen und Berichte zum Thema Alkohol

FAS. Das Fetale Alkoholsyndrom.

Beitragvon Jutta » 16. Jun 2010, 17:21

Hallo Freunde,

der Hans von aa-leben, vielen von euch ist er bekannt, hat einen wichtigen Beitrag in seinem Forum eingestellt.
Er ist so wichtig das ich ihn auch hier einstellen möchte.

DU KANNST NEIN SAGEN DEIN KIND KANN ES NICHT
FAS. Das Fetale Alkoholsyndrom.

Liebe jungen Mütter und alle die es werden möchten.

Mütterlicher Alkoholmissbrauch und Grenzen fetaler Schädigung!!

Die Schädigung des Kindes ist abhängig von der Dauer, der Menge und der Art und Weise des mütterlichen Trinkens vor und während der Schwangerschaft und möglicherweise auch von den eingenommenen Alkoholika.

Daneben spielen zusätzlich genetische Faktoren der Frau eine Rolle, ohne dass dies bisher jedoch wissenschaftlich überzeugend belegt werden konnte.

Die Veranlagung des Vaters und seine mögliche und sehr oft tatsächliche Alkoholkrankheit spielen keine Rolle bei der Entstehung eines FAS. FETALES ALKOHOLSYNDROM

Die Alkoholschädigung ist keine chromosomale Störung, sondern die Schädigung im Mutterleib entsteht ausschließlich durch die mütterliche Aufnahme und Weitergabe über die Plazenta in den kindlichen Blutkreislauf, wo das eindringende Gift schließlich vom Fötus selbst entsorgt werden muss.

Da aber der Fötus und besonders das Embryo biochemisch noch weitgehend unreif sind, funktioniert die Entgiftung nur verzögert. Die toxischen Substanzen schädigen direkt die Zellen und deren Teilung und wirken auf die Entwicklung der Organe und besonders auf das komplexe Wachstum und die empfindliche Reifung des Gehirns ein.

Erwartungsgemäß gibt es keine sichere Grenze, bis zu der eine Frau unbeschadet Alkohol in der Schwangerschaft zu sich nehmen kann oder darf. Der sicherste Rat lautet also:

Keinen Schluck Alkohol in der Schwangerschaft.

Die absolute Null-Option, zu Beginn der 80er Jahre vom Bundesgesundheitsamt vorübergehend ausgesprochen, führte zu einer erheblichen Beunruhigung der Bevölkerung. Besonders geängstigt waren diejenigen Frauen, die - z. B. bei Festlichkeiten - relativ wenig Alkohol in der Schwangerschaft getrunken hatten oder aber solche, die noch nicht von ihrer neuen Schwangerschaft gewusst hatten.

Wir wünschen allen jungen Frauen und Müttern, die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden.

Kathrin & Hans vom Flaschen-Kinder-Team.



Auch hier an dieser Stelle meine Aufforderung an alle Mädchen und Frauen. Laßt die Finger vom Alk oder verhütet!

Damit die Worte Unterstützung finden, folgender Link http://www.fasworld-ev.de/assets/images ... sworld.jpg


eine gute Zeit

eure Jutta, Alkoholikerin heute trocken
Jutta
 

Re: FAS. Das Fetale Alkoholsyndrom.

Beitragvon Jochen » 16. Jun 2010, 18:18

Es ist sehr wahrscheinlich, dass auch das Sperma durch Alkoholgenuss beeinträchtigt wird. Hinweise darauf gab es bereits in den 1980er Jahren. Inzwischen scheint sich die Vermutung zu bestätigen.

www.netdoktor.at (11-2001) hat geschrieben:Übermäßiger Alkoholkonsum kann die Sperma-Qualität beeinträchtigen. Der Anteil der fehlgebildeten Samenfäden steigt, die Samendichte wird reduziert. Somit sollten Männer mit Kinderwunsch auf übermäßigen Alkoholgenuss verzichten... Während das FAS als Konsequenz mütterlichen Missbrauchs beobachtet wird, zeigen Kinder von trinkenden Vätern häufiger Hyperaktivität und beeinträchtigte intellektuelle Fähigkeiten.
Gute Freunde helfen einander.
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Re: FAS. Das Fetale Alkoholsyndrom.

Beitragvon Hans aa-leben » 16. Jun 2010, 19:59

Lieber Jochen.

Ich finde es toll, daß auch Du Dich für dieses so wichtige Thema interessierst und es kann gar nicht genug Menschen geben die ein solches Thema wirklich ernst nehmen.

Kinder von trinkenden Vätern häufiger Hyperaktivität und beeinträchtigte intellektuelle Fähigkeiten.


Deinen von mir zitierten Satz kann ich heute im Jahr 2010 absolut wiederlegen, denn ein noch so besoffener Vater kann durch sein wie Du schreibst verändertes Sperma in der Art wie Du es beschreibst Schaden anrichten, daß daraus ein FAS oder behindertes Kind entsteht. In der Vergangenheit hieß es zwar im Volksmund, das Kind ist im Suff gezeugt worden, weil der Vater ein Trinker ist, doch das ist schon seid vielen Jahren wissenschaftlich absolut verbindlich wiederlegt worden. Meine Ausführungen sollten aber kein Freihfahrtschein für unsere Väter sein, weiter zu saufen.


Euch allen einen lieben Gruß und gute 24 Stunden

Hans Alkoholiker heute trocken
Hans aa-leben
 

Re: FAS. Das Fetale Alkoholsyndrom.

Beitragvon Jochen » 16. Jun 2010, 20:47

Hallo, lieber Hans,

ich möchte dazu keine "Grundsatzdiskussion" beginnen, aber wenn etwas
wissenschaftlich absolut verbindlich

ist, weckt das immer meine Zweifel. Ich bin Physiker und weiß nicht nur deshalb, für was die Wissenschaft alles missbraucht wird.

Beispielsweise habe ich interessehalber den Newsletter von Frau Schurr (Kontrolliertes Trinken) abonniert. Was hier alles als "wissenschaftlich gesichert" bezeichnet wird... da stehen zumindest jedem trockenen Alkoholiker die Haare zu Berge.

Selbstverständlich hast Du natürlich recht - der direkte Alkohol"einfluss" in das ungeborene Leben hat die unmittelbareren und schlimmeren Folgen. Um das einzusehen, braucht es nur den gesunden Menschenverstand.

Gute 24 Stunden ((Euch)) allen!
Jochen, Alkoholiker und trocken
Gute Freunde helfen einander.
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Re: FAS. Das Fetale Alkoholsyndrom.

Beitragvon Hans aa-leben » 26. Sep 2010, 17:53

Liebe Freundinnen & Freunde.
Hans Alkoholiker heute trocken.

Es ist geschafft:-)))

Gestern war hier in meiner Stadt der Tag der Selbsthilfegruppen. Es war einfach nur toll, es war ein voller Erfolg. Unser Flaschenkinder Stand war wohl der am besten besuchte Stand. Unsere Mitarbeiterinnen waren mit ganzem Herzen dabei. Mehrere Waffeleisen und auch Kaffemaschienen waren voll im Einsatz. Eine große Konditorei hatte uns 5 Eimer Waffelteich gespendet und auch noch Kiloweise Kaffe, Zucker und Kaffeemilch.

Unser Spendenbär hat fast Blähungen bekommen und die Bürgerinnen und Bürger waren sowas von
aufgeschlossen, daß es mir so richtig warm ums Herz wurde. Und womit ich garnicht so gerechnet hatte war die Nachfrage nach intensiven Gesprächen nach Informationen mit unseren ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen, die alle schon selbst Mütter sind, die Kinder von Alkoholkranken Eltern waren und oft auch noch sind.
Ausserdem hat gestern das Wetter auch mal so richtig mitgespielt, Sonne pur.

Da unser Kinderbuch ja nun schon seid zwei Jahren fertig ist und wir schon über eine zweite Auflage nachdenken habe ich aber schon wieder eine neue Idee und die ersten positiven Kontakte konnte ich gestern auch schon knüpfen. Ich kann ja jetzt nicht schon die Hände in den Taschen lassen, bin ja erst grade mal 74 Lenze :-))

Nun auch noch etwas zu meinen neuen Ideen, die sicher schneller als ich vielleicht glaube verwirktlicht werden können. Ich habe mir in Berlin mal die bekannte Arche angesehen und genau da ist mir schon vor einiger Zeit meine Idee gekommen. Es soll hier in meiner Stadt eine Anlaufstelle für Mütter mit Kindern aus Familien
geben, wo ein oder auch beide Elternteile Alkoholabhängig sind, oder auch für alleinerziehende oder Mütter oder Väter deren Partner noch trinken. Die sich da jeden Tag treffen können und miteinander über ihre Sorgen und Nöte reden und sich austauschen können. Die miteinander teilen und somit dann auch heilen.

Es können dann auch mal Mütter ihr Kind für ein oder zwei Stunden in der Anlaufstelle abgeben wenn sie etwas dringendes oder wichtiges zu besorgen haben oder auch nur mal zum Arzt oder zum Amt müssen oder andere wichtige Dinge zu erledigen haben. Die Kinder werden dann von unseren jungen Müttern und Mitarbeiterinnen beaufsichtigt.

Genau so etwas möchte ich hier in meiner Stadt für unsere Kinder von Alkoholkranken Eltern anbieten und wenn sich mal etwas bei mir im Kopf eingenistet hat, dann ziehe ich mal wieder alle Register um es auch zu
verwirklichen, geht nicht gibt es nicht :-)) Das erste Angebot habe ich gestern an unserem Kinderstand schon von einem Geschäftsmann der selber Kinder hat bekommen und ich glaube, daß ich auch langfristig die
entstehenden Kosten für ein solches Vorhaben ganz realistisch einschätze und sie vor allem auch auf Dauer überschaubar bleiben.

Die Möglichkeit unseren Geschäftsleuten hier in meiner Stadt bei Bedarf mal wieder an ihr Spenderherz zu klopfen, bleibt wenn es denn mal sein muss ja immer noch offen. :-))

Heute bin ich von dem gestrigen Tag zwar immer noch etwas erledigt, doch das werde ich überleben, dafür gehe ich heute dann mal etwas früher schlafen. Ja ich bin einfach nur zufrieden, vieleicht auch sogar ein wenig
glücklich, daß alles so gut geklappt hat.

Glück ist das einzige was sich verdoppelt wenn ich es teile.

Euch allen gute 24 Stunden

Hans Alkoholiker heute trocken
Hans aa-leben
 

Re: FAS. Das Fetale Alkoholsyndrom.

Beitragvon Hans aa-leben » 12. Nov 2010, 19:03

Liebe Freundinnen & Freunde.

Hoffentlich nerve ich jetzt nicht, doch wovon das Herz voll ist fließt der Mund über, ich kann nicht anders es muss einfach raus.

Was für eine Woche. Womit habe ich das nur alles verdient, all diese großen strahlenden Kinderaugen, die dankbaren Blicke der Mütter, dieses ungläubige Staunen und auch die Freudentränen.? Das alles auszuhalten ist doch um einiges Schwieriger als ich es mir vorgestellt habe. Warum zittere ich immer noch vor Aufregung ? Ich habe bisher doch immer geglaubt ich wäre cool und könnte so einiges wegstecken, von wegen, bin ich wohl doch nicht.

Vor einigen Wochen haben wir einen Spendenaufruf für Kinderkleidung für Kinder von Alkoholkranken Eltern in den Örtlichen Zeitungen gestartet, meine Mitarbeiterinnen und meine Wenigkeit haben in der Vergangenheit fast täglich mit erleben müssen wie reduziert es in genau diesen Familien zugeht, wie grade diese Kinder unverschuldet in solche traurigen Situationen geraten.

In den folgenden Wochen stand dann unser Notruf auch nicht still, es wurde einfach alles was unsere Kinder brauchen und vor allem auch viele Babysachen gespendet. 9 Neun fast neue Kinderwagen, Kinderbettchen, Spielsachen und auch Wäsche, Hand und Baadetücher, einfach alles was Mütter für ihre Kinder so alles dringend benötigen. Es ist sage und schreibe fast eine LKW Ladung zusammen gekommen, einfach unfassbar. Die Omas von unseren Mitarbeiterinnen haben dann sortiert und sortiert, nach Größen, nach Jungen und Mädchen und und.

Gestern und heute hatten wir dann unseren Tag der offenen Türe wo sich alle das abholen konnten was sie benötigten. Vor einer Stunde war bis auf einen kleinen Rest alles an die Familien abgegeben die es sicher mehr als nötig für ihre Kinder brauchen.

Jetzt sitze ich hier am Rechner und bin noch richtig aufgewühlt. Sicher werde ich heute Nacht von den Großen und dankbaren Augen dieser Kinder träumen. Wie wenig ist nötig um Kinder glücklich zu machen. Ich hoffe mal, daß ich morgen ein wenig ruhiger bin :-))

Ja auch Glück ist gar nicht so einfach auszuhalten, wenn es wie in dieser Woche so viel auf einmal ist.

Einen lieben Gruß an euch alle

Hans der einfach nur da ist.
Hans aa-leben
 

Re: FAS. Das Fetale Alkoholsyndrom.

Beitragvon Jochen » 12. Nov 2010, 19:55

Lieber Hans,

genau diese Augen, dieses Lachen und die Freudentränen sind der größte Lohn für solchen Einsatz.

Ich wünsche Dir alles alles Gute weiterhin und vor allem ganz viel Erfolg bei Deiner Unterstützung alkoholkranker Familien. Gerade die Kinder und Ungeborenen brauchen diese Hilfe!

Gute 24 Stunden wünscht Dir der Jochen.
Gute Freunde helfen einander.
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Re: FAS. Das Fetale Alkoholsyndrom.

Beitragvon Bianka » 13. Nov 2010, 06:08

Lieber Hans!

Ich kann da nicht viel dazu sagen, weil mir die Worte fehlen und es mich zutiefst berührt, was Du da leistest.

Weiterhin wünsche ich Dir noch ganz viele Jahre Schaffenskraft, aber pass auf Dich auf.

Hätte es in meiner Saufzeit einen " Hans " gegeben, wäre meinen Kindern sicher viel Leid erspart worden.

Liebe Grüße

Bianka-Alkoholikerin
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Re: FAS. Das Fetale Alkoholsyndrom.

Beitragvon Jutta » 14. Nov 2010, 16:09

Lieber Hans,

nur durch Menschen wie Dich bleibt der Glaube an das Gute in vielen erhalten.

Leider kann man DIch nicht klonen! :D

Bleib gesund!



Jutta
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