BITTE VERWENDET ZUM SCHREIBEN AB SOFORT DAS NEUE FORUM AUF

http://forum.leben-ohne-alkohol.org

DANKE!


Homepage


Neue Beiträge

Mobile tracking software updates
von: danielaaustine 29. Apr 2014, 17:16 zum letzten Beitrag 29. Apr 2014, 17:16

Cheap Kitchens For Sale London
von: matabezou 26. Sep 2013, 04:10 zum letzten Beitrag 26. Sep 2013, 04:10

Cheap Fitted Kitchens For Sale London
von: ahtelo 26. Sep 2013, 03:24 zum letzten Beitrag 26. Sep 2013, 03:24


Suche

  


Bot Tracker

Bing [Bot]
20. Feb 2018, 21:06
Google [Bot]
20. Feb 2018, 18:26
Yandex [Bot]
20. Feb 2018, 17:45
Yahoo [Bot]
18. Feb 2018, 03:09
Baidu [Bot]
8. Feb 2018, 08:40


Kategorien

Kategorie
Probleme, Erfahrungen und Berichte zum Thema Alkohol

Kategorie
Mitarbeit ausdrücklich erwünscht!

Kategorie
Hier gibt es Hinweise zur Bedienung von Forum und Chat »Leben ohne Alkohol«

Kategorie
Allgemeine Informationen zum Forum

Entgiftung - und was dann?

Probleme, Erfahrungen und Berichte zum Thema Alkohol

Entgiftung - und was dann?

Beitragvon Jochen » 27. Aug 2010, 18:21

Liebe Freunde,

je nachdem, welche statistische Quelle ich mir ansehe, werden nach der Entgiftung zwischen 80% und 98% der Alkoholiker rückfällig. Wenn wir diese mal außer Acht lassen, sind es also 2-20%, die von heute auf morgen ein neues Leben beginnen. Überhaupt zu leben beginnen. Trocken... aber wie geht es nun weiter?

Bei mir war es irgendwie ein Loch, ich hatte zuvor so viel mit dem Alkohol und dessen Be- und Entsorgung und nicht zuletzt den vielen Persönlichkeitsstörungen zu tun; jetzt fiel mit einem Mal dieses "zentrale Element" meines kümmerlichen Daseins weg. Als es mir gesundheitlich wieder besser ging, rauchte ich mehr als zuvor. Außerdem kamen Süßigkeiten ins Spiel, die ich bis dahin verabscheute. Das alles war (und ist) jedoch kein wirklicher Ersatz für den "Stoff".

Es hat ziemlich lange gedauert, bis ich mein Leben selbst als Ersatz anerkannte... bis ich merkte, dass ich vorher vom Alkohol gelebt wurde... dass "plötzlich" ein neuer Tag auch ein neues Glück ist. Und nicht dazu da ist, meinen verkaterten Kopf mit Besorgungsstress zu plagen.

In den ersten Wochen nach der Entgiftung verglich ich immer mein trauriges Säuferdasein mit dem ungewohnten freieren Leben ohne Alkohol. Das war aber auf die Dauer nicht genug um trocken zu bleiben, erst nach fast einem Jahr gesellte sich auch echte Lebensfreude dazu. Natürlich war nicht nur Freude an der Tagesordnung, auch Probleme konnte ich nun erkennen. Die meisten Schwierigkeiten und Probleme waren auch vor dem Trockenwerden da... nur, jetzt wurden sie bearbeitbar, sie wurden genau wie Spaß und Freude, ein Teil meines Lebens.

Nach etwa einem halben Jahr ohne Alkohol war ich überhaupt erst in der Lage, den ganzen Müll den ich während der Saufzeit produziert hatte, zu überschauen: Finanzprobleme, Chaos in den Beziehungen zur Familie, zu Freunden, Arbeitskollegen usw. Das war "ernüchternd" und ich bekam erstmals eine Ahnung vom Unterschied zwischen Trockensein und Nüchternsein. Bis heute bin ich zwar trocken, aber noch lange nicht nüchtern. Viele während meiner Saufzeit eingeübten Verhaltensweisen stehen mir immer noch oft im Weg. Aber ich habe eines schon gelernt: Mit Ruhe und Gelassenheit lassen sich viele Dinge meistern.

Gute 24 Stunden wünscht Euch der Jochen
Gute Freunde helfen einander.
Benutzeravatar
Jochen
Forum Admin
 
Beiträge: 621
Registriert: 02.2009
Wohnort: Hessen
Geschlecht: männlich

Zurück zu "Zum Thema Alkohol..."

 

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 1 Gast

cron