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Die Faust in der Tasche...

Probleme, Erfahrungen und Berichte zum Thema Alkohol

Die Faust in der Tasche...

Beitragvon Jochen » 3. Sep 2009, 11:28

Liebe Freunde,

Solange ich noch Bedingungen stelle, werde ich mein Ziel Trockenheit nicht erreichen. Das erfuhr ich von den Anonymen Alkoholikern. Ich beziehe das auf die Zeit des völligen Zusammenbruchs (und davor), auf das Ankommen in der Hölle. Jede Hilfe kam mir recht, Hauptsache ich werde den Alkohol los. An der Stelle war es für mich völlig unwichtig, wer oder was mir hilft, dem tödlichen Alkohol-Wahnsinn zu entkommen.

Die anfängliche Bedingungslosigkeit hat sich bei mir inzwischen relativiert. Gegenüber dem Alkohol habe ich kapituliert. Zu Anfang meiner Trockenheit kämpfte ich gegen den Alkohol, mit der berühmten "Faust in der Tasche". Das ging eine Zeitlang gut, hätte aber mit Sicherheit in einem Rückfall geendet. In Planung hatte ich den Rückfall; heute weiß ich das. Wäre ich im Sommer 2008 auf die Schreibtischtheorien von Prof. Dr. Körkel ("Kontrolliertes Trinken") gestoßen, auweia, das hätte meine damals 4 Monate alte Trockenheit beendet. Und das hätte mir damals gefallen, so "ein bisschen weitersaufen". Da hätte ich keine Bedingungen gestellt :twisted: Zum Glück kam etwas anderes "dazwischen": Ich fand die Anonymen Alkoholiker.

Gegenüber dem Alkohol habe ich bedingungslos kapituliert. Bedingungslos jede Hilfe annehmen (auch gutgemeinte) tue ich deswegen trotzdem nicht. Ich übernehme auch nicht bedingungslos Programme und Vorgaben von Selbsthilfegruppen, auch die wandern inzwischen immer durch meinen eingebauten Filter namens Kopf. Mein Vater nahm "gutgemeinte" Hilfe an und wurde durch eine Fehlbehandlung im Krankenhaus getötet. Meine Tochter hat einen sogenannten »Nurse-Ellbow«, sie konnte sich als Kind leicht den Ellbogen ausrenken. Das ist nichts Schlimmes und wenn man den Griff kennt, leicht einzurenken. Durch ärztliche Unwissenheit wurde sie im Krankenhaus gequält. Und so weiter...

Heute bedeutet für mich die Kapitulation vor dem Alkohol nicht das selbe wie »Bedingungslos Hilfe annehmen«, gutgemeinte Hilfe eingeschlossen.

Gute 24 Stunden wünscht Euch der Jochen, heute trockener Alkoholiker.
Gute Freunde helfen einander.
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