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Alkohol in Getränken

Probleme, Erfahrungen und Berichte zum Thema Alkohol

Alkohol in Getränken

Beitragvon Jochen » 30. Aug 2010, 08:57

»Der Alkohol kann mir nichts anhaben, solange ich ihm nicht selbst die Türe öffne.«

Ich bin der Jochen und Alkoholiker.

Der genannte Satz hat für mich eine ganz wichtige Bedeutung. Ich selbst bin nämlich derjenige, der über mein Alkoholverhalten entscheidet. Und das immer wieder, also auch wenn Alkohol in der Nähe ist, Alkoholgeruch in der Luft liegt, Sekt- und Biergläser im Schrank stehen, und so weiter. Mir ist völlig klar, dass ich dem Alkohol nicht aus dem Weg gehen kann, am Anfang meiner Trockenheit habe ich das mehr oder weniger erfolgreich versucht. Selbst als Einsiedler würden mir irgendwann Zwetschgen begegnen, die zu gären angefangen haben ;)

Für mich ist damit deutlich geworden, dass Alkohol in unserer Gesellschaft eine (mitunter große) Rolle spielt. Also hieß es, Grenzen zu setzen, ganz für mich alleine; Grenzen, die nicht allgemeingültig sind, sondern nur gültig für mich.

Nach einem halben Jahr ohne Alkohol begann ich, alkoholfreies Bier zu trinken. Damals wusste ich noch nicht, dass darin trotz des Aufdrucks "alkoholfrei" bis zu 0,5% Alkohol sind. Jetzt hätte eigentlich der Umstieg auf Normalbier stattfinden müssen (=Rückfall). Das passierte jedoch nicht. Die Gedanken, wieder Alkohol zu trinken, kamen komischerweise unabhängig davon, ob irgendwelche "Reizobjekte" (Schnapsflaschen, Biergläser, usw.) in meiner Umgebung waren, oder nicht. Auch Stress oder Langeweile spielten wohl keine Rolle.

Es ist für mich das Eingeständnis, nicht mit Alkohol umgehen zu können, was mich davon abhält, selbigen zu konsumieren. Ich bin machtlos gegen ihn. Wenn er einmal in mir drinnen ist, bin ich nicht mehr ich selber. Folglich ist für mich die Grenze da, wo er in meinen Körper gelangt. Dass viele Alkoholiker die Grenze früher setzen, ist gut so, denn jeder weiß am besten, wie er sich selbst schützen kann.

Eine schöne Woche wünscht Euch der Jochen!
Gute Freunde helfen einander.
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Re: Alkohol in Getränken

Beitragvon Bianka » 30. Aug 2010, 11:25

Hallo Jochen, hallo Freunde,

Dein 1. Satz sagt alles aus.
Ich persönlich habe seit Anfang meiner Trockenheit nicht darauf geachtet, ob und in welchem Lebensmittel oder Getränk Alkohol enthalten ist, ich spreche natürlich von Säften usw. Das war und ist für mich unwichtig, wenn ich trinken will, mach ich das.

Es ist doch so, viele nehmen zur Kenntnis: ah, da ist Alkohol drin, da fängt bei vielen der Kopf an zu routieren.Leider wird das auch oft als Grund genannt, rückfällig geworden zu sein.

Wenn ich das aber gar nicht erst weiß, dann geht es sonderbarerweise. Da kommt für mich wieder die Frage ins Spiel: ist es bei demjenigen nicht schon im Hinterstübchen verankert, einen Rückfall zu planen?

Ein Freund bei AA erzählte folgendes: Er kaufte sich eine Fischbüchse, hat sie gegessen, alles gut. Weil sie ihm so gut schmeckte holte er sich am nächsten Tag noch eine. Jemand wies ihn darauf hin, das dort alk drin ist. Auf einmal wollte er die Büchse in die nächste Ecke werfen und sagte, er hat den ganzen Tag zu tun gehabt, um seinen Alkoholverlangen nicht nachzugeben.

Wenn man von Alkohol im Essen stimuliert wird, hätte es am Tag zuvor auch wirken müssen. Nein, es war das Wissen darum.

Also, ich esse weiter was mir schmeckt, ohne vorher 2 Stunden zu studieren was da drin sein könnte. Und es hat mich noch nicht verleitet, weil ich nur dann trinke, wann ICH das will.

Liebe Grüße und Gute 24 Stunden

Bianka-Alkoholikerin
Ich vergaß zu sagen, das ich mir aber nie was kaufen würde, wo es offensichtlich ist, das da Alkohol drin ist.
Bianka
 
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Re: Alkohol in Getränken und Speisen

Beitragvon Hans aa-leben » 30. Aug 2010, 11:51

Hallo Freundinnen & Freunde

Hans Alkoholiker heute trocken

Alkohol in Getränken, Speisen oder Medikamenten ?

Ich möchte mal von meinen Erfahrungen schreiben weil ich bei so manchen Fragen für mich nicht einfach nur mit einem Ja oder Nein, Richtig oder Falsch antworten kann. Alles, aber auch alles was meine Trockenheit auch nur irgendwie gefährden könnte, läßt mich wachsam und aufmersam werden und das jeden Tag immer wieder neu. Ich kann da nur von mir und meinen Erfahrungen schreiben.

Wenn ich mir egal bei welchem Getränk, einer Speise oder auch bei einem Medikament nicht 100 % tig sicher bin, ob Alkohol darin enthalten ist, dann ist meine erste Reaktion, ich trinke das Getränk nicht, ich esse die Speise nicht oder nehme das Medikament nicht und kaufe das Lebensmittel mit Alkoholanteilen nicht und ich nehme das Medikament nicht bevor ich den Beipakzettel sorgfältig gelesen habe, oder auch meinen Arzt dadrauf auferksam gemacht habe und im gegebenen Fall ein vergleichbares Medikament ohne Alhohol verlange.

Die Menge des vielleicht darin enthaltenden Alkohols ist dabei für mich absolut sekundär. Es war nicht
irgendeine festgelegte Menge die mich nach 25 jahren Saufen fast umgebracht hätte. Es waren die Sucht, die Gier nach dem tödlichen Suchtmittel Alkohol, an denen ich fast verreckt wäre.

Bei Getränekn, Speisen oder Lebensmitteln kann ich mich dann bei einem Lebensmittelfachmann, oder beim Koch, Bäcker oder Metzger kundig machen. Wenn ich trotz aller Vorsicht dann doch noch, ohne es vorher gewußt zu haben in einer Speise Alkohol schmecke, esse ich sofort nicht mehr weiter. Ich selber bin für mich verantwortlich und nicht ein Metzger, Bäcker, Lebensmittel-Hersteller, Koch und auch nicht ein mich behandelnder Arzt. Ich kann den Arzt wechseln, wenn er mich nicht ernst nimmt, nachdem ich ihm deutlich gemacht habe, daß ich Alkoholiker bin.

Sobald ich wieder einem anderen die Schuld zuschiebe, habe ich mir schon wieder das erste Hintertürchen geöffnet und mein Wunsch mit dem trinken aufzuhören, bleibt lediglich nur ein frommer Wunsch.

Zum Schluss noch eine kleine Anmerkung.

Der Alkohol überfällt mich nicht und er überrascht mich auch nicht, es sei denn ich öffne ihm selber die Türe.

Euch allen gute 24 Stunden.

Hans Alkoholiker
Hans aa-leben
 

Re: Alkohol in Getränken

Beitragvon Biene » 30. Aug 2010, 20:23

Hallo Freunde,
genauso wie ich seit 29 Jahren drauf achte nicht zuviel Fett zu mir zu nehmen weil ich dann allergisch reagiere und am ganzen Körper tagelang rot werde so achte ich seit ich trocken bin auch darauf das ich bewußt keinen versteckten Alkohol zu mir nehme.Denn ich höre zu oft och das bißchen stell dich nicht so an und die gleichen Personen haben dann wieder einen Rückfall.Da ich nicht einschätzen kann was mir gefährlich wird und ich in über 20 Jahren saufen genug Fässer leer gesoffen hab bin ich vorsichtig.Ich seh zuviel Drehtürpatienten.Für mich ist es auch keine Einschränkung in der Lebensqualität.Ganz im Gegenteil ich freu mich jeden Tag an meiner wiedergewonnen Freiheit.
Gute 24 Stunden
Sabine trockene Alkoholikerin
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