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Abschied von der Therapie

Probleme, Erfahrungen und Berichte zum Thema Alkohol

Abschied von der Therapie

Beitragvon Jutta » 7. Okt 2009, 07:41

Abschied vom Anfang


Ich musste und ich wollte auch Abschied nehmen. Abschied von Menschen ohne die ich nicht wüsste wo ich jetzt wäre.
Abschied von Menschen die mich haben sehen und fühlen lernen,
die mir beigebracht haben, ganz, ganz langsam und liebevoll, das ich ICH sein darf, das ICH was wert bin, das ICH meine Gefühle zeigen darf, das ICH fordern darf, das ich leben darf, als ICH.
Bis zum Zeitpunkt des Kennenlernens gab es mich als Person nicht. Es gab mich nur als Tochter von..., Frau von..., Mutter von... . So habe ich auch funktioniert.
Für meine Eltern, für meinen Mann, für meine Kinder. Meine Bedürfnisse und Sorgen waren egal und unwichtig. Da sie aber auch mir so ungesehen und unbefriedigt irgendwann zu viel wurden, habe ich sie - ersäuft - .
Aber die Biester waren sehr stur und kamen immer und immer wieder hoch und jedes neue ersäufen trieb noch mehr von ihnen an die Oberfläche. Bis zu dem Tag an dem ich auf ein Rettungsboot sprang und in die Therapie fuhr.

"Da werden sie geholfen", sagte mir mein beduselter Kopf.

Und so kam es, weil ICH es wollte.
Mit Geduld und viel Fürsorge sowohl in der Therapie als auch in meiner mittlerweile aufgewachten Familie haben WIR es geschafft dem Alkohol zu entkommen. Denn Alkoholsucht ist ein FAMILIENPROBLEM das keiner alleine wuchten kann.

Einen großen Dank an ALLE Mitstreiter.

Jedem dem es ähnlich geht kann ich nur anraten sich Profis zur Unterstützung zu holen und die Therapie mit der ganzen Familie zu machen.

Nach einem Jahr und dem Abschied aus der Therapiegruppe sage ich:

DAS LEBEN LOHNT SICH!


Allen gute 24 Stunden!



eure Jutta Alkoholikerin, heute trocken


Zeit für sich selbst zu haben stellt keinen Egoismus dar
Jutta
 

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